– 214 Caches Neuseeland 🇳🇿 und 11 in Singapore 🇸🇬 gefunden und geloggt
… und soooo viel erlebt!
Morgens einen Café getrunken …
Zum Abschied mit Nationalsymbol auf dem Almond-Milchschaum 😍
… und einem Obdachlosen all unsere Lebensmittel und Getränke geschenkt. Es war wie Weihnachten für ihn…
Ja und dann kam Steve und holte uns ab und ich handelte mit ihm noch einen günstigeren Preis aus, weil er uns fragte, ob er noch zwei Gäste abholen kann, ob es zeitlich passt. Klar…10N$ weniger!
CHC Airport
Hier war nix los. Es standen nur zwei Maschinen hier und somit war nach 5 Min alles erledigt.
29,2 und 31,2 Kg! Passt!
Dann die letzten Caches ….
Viel Spaß gehabt und noch Klavier gespielt…. und an Annette gedacht! 😇
Und noch ein TB Hotel an einem schönen Kreisel mit NZ Flagge! 🇳🇿 Besser geht der letzte Cache nicht!
11:30 startet das Boarding…
Es klappte alles super gut und die Maschine war nicht ausgebucht. Wir hatten viele freie Plätze und konnten uns in eine Familienreihe setzen.
Wir kamen um kurz vor 17 Uhr schon in Singapur 🇸🇬 an und hatten nun 7 Stunden Aufenthalt 😮.
Schnell noch die Atemschutzmaske auspacken und anziehen, denn jetzt waren wir ja in einem gefährdeten Gebiet.
Wir besuchten den Butterfly Garden, hier gab es echt tolle Schmetterlinge 🦋!
23:55 Uhr ging’s weiter nach Frankfurt. Dachten wir….😢 bis die Nachricht um kurz vor 19 Uhr kam, dass der Abflug auf 2 Uhr am 29.01.2020 verschoben wurde. Wir spielten gerade Karten und erhielten die Nachricht.
So ein Mist! 😢 💩
Wir gingen in die Lounge und setzten uns in den Wartebereich. Hier konnte man auch etwas Essen und Getränke bekommen. Leider waren alle Nap-Bedrooms ausgebucht, sonst hätten wir uns ein paar Stunden hingelegt.
Um Mitternacht geduscht und noch in den Sunflower 🌻 Garden gegangen um dort einen Cache zu erledigen und möglichst noch viel Bewegung vor dem langen Flug zu bekommen!
Wir haben im Hotelbett gut geschlafen. Wir packten noch ein bisschen unsere 27 Sachen und räumten auf, bevor wir um 09:30 Uhr in die gegenüberliegende Apotheke gingen.
Wir kauften den aktuellen und sichersten Mundschutz, der für die Einreise nach Singapur empfohlen wird. Zusätzlich habe ich noch unsere zwei Buff-Tücher bereits heraus gelegt, so dass wir diese ebenfalls mit in unser Handgepäck nehmen. 😷
Dann ging’s ins Therapy – ein nettes Bistro, wo wir frühstückten.
Nicht nur toll angerichtet, es schmeckte mega lecker, sogar die Blumen 💐!
Nach dem Frühstück ging’s mit aktiver Dosensuche am River Avon entlang in Richtung Botanischer Garten.
Überall in der City standen E-Scooter. Und Hannes schaute sie immer und immer wieder an…
Ich installierte kurz die App und los ging die wilde erste Fahrt für Hannes! Der LIME ist in meiner Liste der E-Scooter ganz vorne, denn er bietet Gruppenfahrten an, was sonst keiner kann und damit kann man bis zu 5 Scooter pro Account gleichzeitig mieten. Und Entsperrungsgebühr hier: 60 Cent!
Wir fuhren zur Cardboard Cathedral, die Übergangskirche (Transitional) für die zerstörte Christ Church in Christchurch.
Glyn hat uns erzählt, wie diese Kirche von den Einwohnern von Christchurch aus Pappe gebaut wurde. Herrlich!!!
Und wir fuhren durch die Stadt immer entlang am River, der sich schön durch die City schlängelt.
Hannes beim E-Scooter fahren 🤗
Dann stellten wir sie vor dem Botanischen Garten ab, weil man sie dort nicht mit hineinnehmen darf.
Ein toller virtueller Cache zeigte uns alle interessanten Orte in dem wirklich großen Botanischen Garten. Und wir haben eine nicht mehr funktionierende Wasserfontäne repariert. Hannes holte einen langen Ast und ich stampfte in das Wasser und bewegte das eingerostete Karussell und dann ging’s wieder und alle freuten sich 👏🏼👏🏼
Punting heißt dieses Fahren mit einem Steuermann in alten Booten. Sieht fast wie in Venedig aus…🤣🤣🤣
Dann wieder am Avon entlang in Richtung New Regent Street.
New Regent Street
Eine tolle kleine neue Straße etwas außerhalb, aber echt sehenswert und es fährt die schöne alte Tram hindurch!
Dann noch den einen oder anderen Geocache gesucht und gefunden….und Spaß dabei gehabt!
Hannes suchte die Bar oder den Platz aus, wo wir uns nach den vielen Kilometers niederlassen wollten und er hat es großartig gemacht.
Es gab Aperol Spritz 🥂 und Tap Water!
Hm…😢😎
Eine tolle Stadt, aber sehr gezeichnet durch die zwei schweren Erdbeben in 2011.
Abends nahmen wir einen Abschiedscocktail und ließen den Abend schön ausklingen.
Was eine schöne Stadt, was ein toller Urlaub! Ein atemberaubendes Land, sehr liebevolle Menschen und eine Natur, wie wir sie noch kein weiteres Mal in einem einzigen Land gesehen haben!
Es ist morgens wieder bedeckt, trotzdem warm. Wir stehen auf und bauen Mauli um, so dass unser Bett wieder eine Sitzecke ist. Ich bringe alle Nahrungsmittel in die Küche des Campingplatz und wir packen die letzten Sachen in unsere Taschen und Rucksäcke.
09:30 Uhr fahren wir los – die 17km zur Drop Off Stelle der MAUI Rental Cars in der Nähe des Flughafens.
Um 10:15 Uhr war alles erledigt und wir fahren mit Steve, der für uns bestellt wurde, in unser Hotel in der Innenstadt.
Unser Zimmer ist noch nicht fertig, also warten Melly und Lizzy auf dem Trolly. Es dauerte nur 20 Minuten dann konnten wir ins Zimmer.
Nach weiteren 10 Minuten waren Glyn und Robyn bei uns und holten uns ab. Wir fahren mit Ihnen zu einem netten Bistro, wo wir zusammen frühstücken.
Dann fahren Sie mit uns die gesamte Christchurch Mountain Umland Strecke ab und erklärten uns während der Fahrt die diversen Auswirkungen der Erdbeben, die Christchurch 2011 heftig getroffen haben.
Eine der bedeutendsten Kirchen ist schwer getroffen worden und noch immer seit 2011 nicht fertig restauriert.
Wir fuhren auf die Halbinsel Scarborough Hill Reserve und hatten am Nicholson Parc keine Sicht auf die große schöne Bucht, weil die Wolken so tief standen. Weiter ging’s nach Lyttelton.
Hier werden Steine abgetragen aus den Felsen um den Hafen zu stabilisieren.
Harbour Lyttelton
Wir fuhren weiter und sahen die Gondola 🚠 mit der man auf den Castle Rock fahren kann.
Ein schönes bergiges Umland hat Christchurch und Glyn zeigte uns immer wieder Felsen, Häuser und Zerstörungen aus der Zeit 2011, wie die zwei Erdbeben die Christchurch nachhaltig bis heute verändert haben.
Zurück in Town besuchten wir das Art Gallery Zentrum und die tollen Gebäude in der Ecke.
Alle gezeichnet durch das Erdbeben 😢.
Hannes und ich schaute uns noch Buskers Pitches an. Eine Vielzahl von Straßenkünstlern zeigten ihre Kunststücke.
Christ Church Cathedral
Gleich hinter unserem Hotel besuchten wir noch die Kirche von Christchurch, die ebenfalls zerstört wurde. Die Kirche die den Namen der Stadt geprägt hat.
Dann gingen für 1,5h zurück ins Hotel (duschen und umziehen) und dann trafen wir uns im Restaurant Fiddelstick auf eine sehr leckeres Abendessen 🙏👍🏼!
Ein wunderschöner Tag mit Glyn und Robyn. Wir danken den beiden sehr für die Zeit die sie sich genommen haben und die Einladung zum Abendessen!
Ach ja…. interessante Straßenschilder gibt es hier 🙈
In Kaikoura ist es heute Morgen wieder schönes Wetter und wir haben morgens schon die Möglichkeit draußen zu frühstücken.
Wir fahren an die Dumpstation und tanken Frischwasser und fahren dann los bzw. ich fahre los 😀
Wir fahren auf der Alpine-Mountain Triangle Road am Meer Richtung Süden – Christchurch.
Unser erster geplanter Stop ist die St Annes Lagoone.
Ein kleiner romantischer See mitten im Nichts in Canterbury.
Es hat Unmengen von Schafe hier…
Und die Light-Variante des ‚WanakaTree-Baumes‘ im Wasser 🤣
Als wir hier waren ausgestiegen sind, hatte es 31 Grad! Herrlich – nichts wie in Campervan und los zur Gore Bay.
Dorthin führt eine kleine Touristenstrecke, so etwas wie eine Scenic Route. Je länger ich Richtung Küste fuhr, je mehr Wolken kamen am Himmel und vor uns – wie Wattebausche 😮 und die Temperatur fiel pro Kilometer 😢!
Wir kamen an der Gore Bay 15 Minuten später nach der Abfahrt am St Annes Lagoon an und es hatte noch ganze 17 Grad! Unfassbar!
🤔😮 – alles grau in grau!
So hatten wir uns das letzte Strand-Meer-Bad gar nicht vorgestellt. Also wieder in Mauli und weiter.
An unserem Café Fossil Point tranken wir wieder einen leckeren Cappuccino und ich rief einen kleinen Campingplatz in der Nähe von Christchurch an, ob sie einen Platz fur uns – unsere letzte Nacht – mit Mauli hatten. 👍🏼!
Juhu! Und der Campingplatz hat einen Zugang zum Strand. Denn kaum dass wir vom Gore Bay wieder weg gefahren sind und auf der SH1 waren – 28 Grad!
Kurz vor dem Campingplatz in Kairaki gingen wir noch Hackfleisch kaufen, denn es sollte Nachos mit Hackfleisch heute Abend geben.
Auf dem Platz angekommen durften wir uns eine Powered Site aussuchen und als wir standen, sahen wir unsere Angelnachbarn von Te Anau neben uns stehen. Was ein Zufall – er war wieder große Lachse im Meer angeln. Hier war eine Angel-Competition!
Wir gingen den von der Chefin beschriebenen Weg zum Strand.
Durch den Wald, immer an den blau markierten Bäumen entlang…
Und dann sah man das blau des Meeres schon. 😀!
Mit allem hätten wir gerechnet, aber nicht, dass wir heute noch an einen solch schönen Strand mit Dünen und Dünengras kommen und ins Wasser gehen können, weil die Wellen moderat waren!
Was ein schöner Abschied hier vom Pazifik und unseren tollen Tagen im Meer 🌊!
Zurück bei Mauli fing ich an zu packen und machte beide Taschen fertig. Hannes richtete Schuhe, Stöcke und meinen Spaten! Danach war uns so warm dass wir erst einmal wieder ans Meer runter gelaufen sind und noch einmal baden waren. Herrlich!
Ich kann diesen kleinen Platz nur empfehlen! 17km nordöstlich von Christchurch. Großartig!
Wir kochten, es kam so viel Wind auf, dass uns die Nachos und Salatblätter vom Teller wehten, aber es war schön noch einmal draußen zu essen.
Dann wurde es schnell Nacht und als ich aus Mauli den schönen Sonnenuntergang sah, ihn fotografieren wollte – war es schon zu spät 😮! Es geht irre schnell hier! Die Sonne plumpst quasi ins Meer!
06:30 Uhr klingelt der Wecker und wir stehen auf, gehen ins Waschhaus (Toiletten) und machen Mauli startklar. Wir fahren direkt zum Tagesparkplatz der Whale Watch Tour Organisation und kochen dort unseren Tee und frühstücken etwas.
Ich gehe ins Office und checke ein und sehe schon am Monitor, dass die See ‚strongh‘ ist und ein Hinweis auf besondere Seekrankheit 🤮!
Die Touren ab 10 a.m. waren auf Pending auf Grund der schon starken Wellen des Ozeans. Wie gut, dass wir um 07:45 Uhr starten konnten.
Wir bekamen eine Einweisung zu den Sicherheitsvorkehrungen auf dem Boot und dann ging’s raus in den Bus, der uns zur South Bay fuhr, an der wir gestern schon vorbei spaziert sind.
Die Fahrt dauert nur 7 Min und dann ging’s gleich aufs Boot, ein Catamaran extra fur diese besonderen Tierbeobachtungen angefertigt.
Ein anderes baugleiches Boot
Die Tour war nicht ausgebucht. Somit waren auf dem Boot noch einige Plätze frei. Unser Captain war eine Frau, unsere Tourbegleiter Jack, der diesen Job mit Leib und Seele ausführt.
Es ging gleich richtig los und einige hatten echt mit der See zu tun. Da wir im Boot sitzen mussten, war das nicht so einfach für manche, die dann auch später die Tüten füllten 🤮.
Plötzlich hielt das Boot an, denn Jenny hatte Hector-Delphine 🐬🐬🐬 gesehen. Alle raus und an Deck zum 👀!
100erte – Wahnsinn! Diese Delphinart springt nicht und ist die seltenste Art von Spezi die es unter den Delphinen gibt, die auch vom Aussterben bedroht ist. Sie sehen aber soooo toll aus…
Hector-Delphine 🐬🐬🐬
Dann wieder rein ins Boot und weiter raus aufs Meer 🌊! Es war bumpy!!!
Und dann sah unsere Wal-Beobachterin 🐳 einen Wal und wir stoppten erneut und alle raus (für manche sehr gut, die mit der Übelkeit zu kämpfen hatten).
Wir sahen ihn noch 2-3 mal Luft holen und dann abtauchen mit dem sensationellen Schwanzflossenschlag, den jeder auf dem Bild haben möchte.
Mein Handy-Bild 🐳
So toll! Die Crew kannte alle Wale beim Namen und wusste auch, dass dieser nur 16 Meter lang war.
Hannes Bild! 👏🏼👏🏼
Dann sahen wir Albatrosse und gingen anschließend wieder unter Deck. Dann drehte unsere Captöse und fuhr zu einer anderen Stelle, denn sie bekam über Funk die Info, dass Bullidulli 🐳 in einigen Minuten auftauchen würde. Er war schon 40 Min unter Wasser am Fressen in 1000(!) Meter Tiefe!
Unsere Captöse ging mehrere Male mit ihrem Wal-Hörgerät (kein Sonar) raus und meinte beim 2ten Mal, er taucht gleich auf!
Sie ging ans Steuer, legte den Hebel auf den Tisch und fuhr los und sie hatte recht….
Da ist die Fontäne des 🐳!
Er ist aufgetaucht! Nur bei den Pottwalen ist das Atmungsloch ganz vorne am Kopf. Bei allen anderen Walen ist dies im letzten Drittel des Kopfes.
Gleich geht er wieder auf Tauchgang…
Jack informierte uns jetzt, dass wir gleich den Schwanzflossenschlag sehen werden, denn der taucht ab. Er weiß es echt auf die Atmung genau…
… und Tschüss
… nun ist er wieder 40-60 Min weg unter Wasser!
Jack erzählte uns so viel interessantes zu den Walen und dem Leben hier vor der Neuseeländischen Küste. Hier gibt es unter Wasser einen Wassergraben ähnlich einem Wasserfall, der sorgt fur diese schnelle extreme Tiefe von über 1,5km 😮! Dadurch dass hier vor Kaikoura zwei Meeresströmungen zusammen kommen (die Kalte des Australischen Ozeans) und die Warme des Äquators gibt es hier so viel Nahrung, weil Plankton hier wachsen kann und somit den Kreislauf des Meeres und des Sealifes startet.
Wir leben auf einem Ozean-Planeten! Nur leider tun wir zu wenig zur Erhaltung der Ozeane. Wir mussten immer an Nils und Julia denken und die Einsparung von Plastik, die jeder Mensch tun kann, um seinen Teil dazu beizutragen.
Dann ging’s wieder ins Boot und weiter ging die wilde Fahrt! 🌊🌊
Stop-hier gibt es hunderte von Dusky-Delphinen. 🐬🐬🐬🐬
Einige Boote waren mit Touristen draußen, die mit den Delphinen im Wasser schwimmen.
Dusky-Dolphins 🐬
Sie springen für ihr Leben gerne – so schön 🥰
Und dann noch Seals auf einem Felsen im Wasser mit 3 Wochen alten Jungtieren. Herrlich!
Und wir waren über die Zeit (30 Min), aber alle nachfolgenden Fahrten waren pending….
Ein Erlebnis! Jonas – mach das bitte auf jeden Fall, wenn ihr hier seid in 4 Wochen!
Zurück am Parkplatz gingen wir zu Mauli und holten die Daunenjacken (gestern noch Top und kurze Hose) und liefen in Ort.
In einem Café sprachen wir mit einer Travel&Work Bedienung und tranken Café. Eine Reisende aus München, die schon seit 6 Monaten alleine durch die Welt reist, war eine tolle Begegnung. Wir konnten ihr viele Tipps und Anregungen auf der Südinsel geben!
Und dann zurück zu Mauli und auf den Campingplatz. Wie gut, dass der einen Pool hatte – nix wie rein!
Letzte Waschmaschine angestellt – Handtücher und Strandtuch und dann in kurzer Hose ins Dorf Kaikoura zum Bummeln!
Es ist zu herrlich hier!
Prost 🍻!!!
Und wir bestellten uns den Tagesfish 🐟 – mega lecker und für 25 N$ (15€) kann man das nicht selbst kochen! Wow 😮 !
Wieder ein unglaublicher Tag! Wir sind echt sehr dankbar dass erleben zu dürfen!
Wir gehen durch Kaikoura zurück zum Campingplatz und sehen wieder tolle Dinge….
Zurück bei Mauli auf dem Campingplatz spielen wir noch Karten und genießen einen unserer letzten Tage im Campervan 😍🚐❤️!
Donnerstag, 23. Januar 2020 – 20 Grad Sonne ☀️, sehr warm
Ich musste mich heute früh schon um 08 Uhr mit 50ziger Sonnencreme eincremen. Es war schon soooo warm in der Sonne. Aber so herrlich!
Ich ging an Strand und beobachtete das Meer. Die Wellen 🌊waren noch immer so hoch, dass ich mich nicht rein traute 😮!
Kunst im Sand 👀
Wir machten den Campervan fertig und kochten uns zwei Tee und fuhren nach dem Dumpen los. Es ging nur 5 Min in Ort Kaikoura, wo wir uns neben die i-Site auf einen Free Campingplatz stellten. Tagsüber muss man bis 05:30 p.m. zahlen ( 1$ pro Stunde) und dann ist die Nacht kostenlos. Super Toiletten in der Nähe und Free Wifi 👍🏼
Wir machten uns fertig, packten Foto und ‚Goodbye Sandfly‘ ein und mein GPS. Auf dem Rundweg gab es viele Caches 🙏
Unser Track – 15,7km
Wir gingen aber erst noch in ein kleines Café und tranken dort den selbigen mit Oatmilk – sehr lecker!
Morgens ist der Pazifik im Dunst.
Vor unserem Stellplatz
Und um kurz vor 11 Uhr ging’s dann los. Es war sehr warm inzwischen und die Sonne ☀️ bruzelte nur so. Aber es war herrlich schön zumal wir den ersten Teil an der Promenade …
… unter großen Bäumen liefen und der Toms Track ebenfalls im Wald liegt.
Oben am Toms Track angekommen – tolle Aussicht!
Dann ging der Weg weiter durch einen Wald zur Southern Bay. Der sogenannten Dolphin-Bucht 🐬 ! Hier gibt es unendlich viele Fahrten raus aufs Meer um Delfine 🐬 zu sehen und / oder mit Ihnen zu schwimmen.
Southern Bay
Hier kann man schon deutlich die Veränderung des schweren Erdbeben von 11/2016 sehen. Die Erdplatten haben die ‚Unterwasserwelt‘ und die Berge rund um Kaikoura mehrere Meter verschoben.
Southern Bay – Limestone
Und hinter dem Carpark ging’s dann auf dem Rundweg weiter.
Maori Kunst 👍🏼
Wir sahen sehr viele Vögel, dachten auch Pinguine gesehen zu haben, aber beim Näherkommen waren es nur Oystercatcher.
Der Weg ist wunderschön. Ich kann ihn, wie Sandi und Jochen auch, nur sehr empfehlen 👍🏼 (Danke nochmals die Beiden 🙏)
Berge ⛰und Meer 🌊Whales 🐳 Bay
… aber hier sieht man heute keine Wale mehr, nur viele Gedenken an junge Männer, die ihr Leben bei der Rettung von Walen gelassen haben 😢
Steinmännchen in Neuseeland 🇳🇿!
Dann kamen wir zur Seehund Kolonie!
Es ist einfach unbeschreiblich diese Tiere in der freien Natur in 100erten zu sehen. Jungtiere und ihre Eltern… im Wasser, auf den Felsen… überall!
Dann Pause am Famous Seafood Barbecue!
Prost!
Wir aßen zusammen eine Fishplatter! Sehr frisch und sehr reinlich. Wir konnten sie nicht ganz essen!
Dann ging’s weiter zum Point Kean, wo viele Parkten und wir hier Hände waschen konnten, vom vielen Geocaching.
Und dann sah ich einen Seehund aus dem Meer an Land kommen. Zu schön…😍
Seal Suchbild 🤣😍
Zurück zur I-Site und wir sahen Badebuchten und sogar Duschen…sehr verlockend! Aber es kam Wind auf und es waren 1,2km zu Mauli…also nicht ins Wasser!
Ich lief noch etwas am Strand entlang und sammelte tolle Muscheln ein und dann setzten wir uns vor Mauli und tranken unser Anleger-🍺!
Um 18 Uhr ging’s ins Waschhaus (Toiletten) denn ich musste zumindest meine Füße vom Staub und Sand befreien und dann in eine Kneipe – IPA 🍺 trinken!
15,7km – 13 Caches – das haben wir uns verdient!
Unsere Köpfe glühen und wir haben wieder mal viel Sonne abbekommen! Und dass in unseren letzten Tagen…
Wir beobachten gleich morgens wie der Sheriff mal wieder alle nicht ordnungsgemäß stehenden Fahrzeuge ‚aufweckt‘ und darauf hingewiesen hat, dass sie nicht korrekt stehen es und dies N$200 Strafe kostet 😮!
Wir gehen nach der morgentlichen Wäsche und dem Zähneputzen in den Ort Akaroa um zur Apotheke (Globoli kaufen), zur Bakery (Brot kaufen) und zum Schlachter zu gehen.
Butchery in Akaroa
Dann zurück zum Campervan und noch mit den neuen Nachbarn gesprochen und dann los nach Christchurch. Dort ging’s noch schnell einkaufen und dann weiter auf der SH1 in Norden. Ich durfte wieder fahren 😊!
Heute erreichen wir unser nördlichstes Ziel an der Ostküste. Kaikoura 🐳!
Wir fahren über das Weingebiet Grystone, was und die Campingnachbarn in Havelock empfohlen haben (er arbeitet dort). Dann weiter bis zum Fossil Point Café wo wir kurz Pause machten und einen Café getrunken haben.
Fossil Point Café
Dann reservierten wir den Campingplatz Peketa Beach , da wir heute duschen wollten 🤣! Und dann fuhren wir durch wunderbare Berglandschaften bis ans Meer.
Grüne Wälder links von uns…Gelbe trockene Berge rechts 😮
Und dann kam schon das Meer 🌊 in Sicht 👀!
Pacific Ozean 🌊
Herrlich schön…
Inzwischen hatte es 27 Grad und wir waren froh, bald am Zielort Peketa zu sein um ins Meer zu hüpfen!
Nur noch schnell am Campingplatz einchecken und parken, Strom anschließen-fertig!
Unser Stellplatz-Beachside 🏖
Mit Badeschuhen ging’s ins Meer 🌊 aber es war echt stürmisch und wir konnten den Wellen immer nur wieder davon rennen, um nicht völlig erwischt zu werden.
🌊🌊🌊Hannes in den Fluten 🌊
Wir legten uns hinter eine kleine Düne und machten PizBuin! Zumindest fur ein paar Minuten…😁
Dann musste kurz die Wäsche in Trockner und es war Zeit für das Anlegerbier 🍺!
Großartiges Still-Leben👏🏼👏🏼
Und dann fingen wir an zu Grillen und bereiteten unser Abendessen vor. Es windete doch wieder sehr ‚am-Campervan-Grill‘, so dass wir uns was einfallen lassen mussten!
👍🏼
So ging’s prima!
Und das Abendessen schmeckte sehr lecker! Rumpsteak mit Süßkartoffelpommes und Couscous-Salat 😋
Wir saßen abends noch lange auf ‚unserem‘ Bänkchen am Meer, denn neben uns wurde frischer Hummer 🦞 gegrillt – völlig unnötig 🙈
Heute Morgen wurden wir von einem nervigen Geräusch einer Kettensäge geweckt ☹️!
Wir kochten uns Tee und eine Tasse Kaffee, tankten Frischwasser und fuhren nur einen Kilometer runter ins Dorf Akaroa. Dort war der Free Campingplatz und ich hoffte heute früh einen Platz dort zu bekommen und die Rechnung ging auf!
Juhu 👏🏼👏🏼
Wir gingen los und schauten das kleine hübsche Dorf an. Ein Dorf in französischer Hand, was man überall sehen und hören konnte. Vor allem freuten wir uns auf die Bakery mit Homemade Bred 🥖 und leckerem Frühstück.
Am Campingplatz 👍🏼🇫🇷 Bakery
Nach einem leckeren ausgiebigen Frühstück gingen wir shoppen. So tolle Sachen, selbst in der I-Site sehr humane Preise.
Zurück zum Campervan eincremen und Schuhe tauschen, Windjacken holen und vor allem die Kamera, denn wir hatten die Akaroa Harbour Nature Tour 🛥gebucht. Großartig sag ich Euch!
Auch das haben wir Sandi und Jochen zu verdanken, die hier auch eine solche Tour gemacht haben. Danke 🙏❣️!
Der Ort ist echt nett und der Hafen auch und um 12 Uhr kam die Sonne raus.
Überall Free Wifi und richtig Gutes!
Im Hafen war ein super schöner großer NZ Weihnachtsbaum (nicht so einer 🎄) auf den ich unbedingt klettern musste. Leider ging das nicht gut und ich plumpste herunter. Hannes fotografierte gerade die Segelboote im Hafen und machte das erste Mal nicht gleich einen blöden Spruch…!
…da falle ich schon…
Mir ist nix passiert, außer Prellungen, die jetzt (am Abend) echt zu merken sind 🙈! Selbst schuld!
Der Hafen AkaroaWeg zur Wharf (Hafen)
Und dann ging’s zum Boot. Im Hafen lagen tolle Segler und von weitem sah man das schöne Lighthouse!
Lighthouse Akaroa
Das war unser Boot….Catamaran!
Um 1:30 p.m. ging’s los. Beim Boarding sagte der Captain zu mir, ich solle ganz nach rechts und dann nach vorne gehen….
Schnell wussten wir auch warum…die linke Seite war geschlossen und das Boot fuhr so schön langsam durch die Buchten und an der Landschaft vorbei und auch in den Pazifik hinaus, dass es nicht kalt wurde und man am meisten vorne sah…👀!
Der Captain erklärte die Natur und die Entstehung der Küstenlinie und fuhr ganz nah an viele Höhlen und Felsen aus Lava und Asche ran – entstanden vor Millionen von Jahren.
Pacific Öffnung
Und dann ging’s raus aufs offene Meer an die Stellen wo viele tausende kleine Krills waren (kleine Leuchtgarnelen), die für die Hector-Delphine die Nahrung sind. Und man sieht sie auch vom Boot aus leuchten… und dann kamen die Delphine 🐬 🐬🐬
Hector-Delphine
Hunderte von den Delphinen 🐬waren im uns herum… der absolute Wahnsinn!
Und dann ging’s weiter an der Küstenlinie…
Hunderte von Wildgänsen flogen los… 😍
Vulkanfelsen
Sehr beeindruckende Felsen entstanden aus Lava und in einer sehr seltenen Formation!
Man kam wieder aus dem Staunen (und Bilder machen) nicht raus 🙃!
Wir sahen Seehunde…die sich für uns extra auf den Fels ganz oben setzten und vor der Kamera posierten 🤣
Seehund Suchbild 🤣
Die Fahrt echt klasse! Wir sahen noch zig junge Seehunde, die man auf keinem Bild wiedergeben kann…
Zurück im Hafen ging’s zum Lighthouse.
Dort war natürlich ein virtueller Cache den wir machen mussten und leider ist die Besichtigung des Leuchtturms nur sonntags und an Cruisetagen möglich. Wir durften trotz vergeblicher Versuche nicht nach oben, obwohl gerade zwei Männer die Treppe herunter kamen, als wir dort standen.
Das Gehen fiel mir schwer, denn mein Bein tut etwas weh, aber wir schafften es noch zurück ins Dorf, vorbei an tollen Häusern mit Blumen 💐…
… und Häusern aus der frühen englischen Zeit.
In einem Biergarten tranken wir zwei Pale Ale 🍺 und gingen dann zum Campervan zurück.
Sitzen draußen in der Sonne und schauen zu wie viele hier noch herfahren und traurig wieder weg fahren, weil fully booked! 🙈
Wir frühstücken draußen vor Mauli. Hannes machte Speck und Rührei. Dazu musste er auch noch zuerst zum Supermarkt laufen, denn ohne Speck ist dass kein richtiges Frühstück. Ich machte inzwischen die Betten und richtete alles im Camper.
Unsere Nachbarn aus London setzten sich zu uns und wir konnten Ihnen einige Tipps zu den Catlins geben, denn das war ihr nächstes Zielgebiet.
Dann noch spülen, Strom abnehmen und zur Dumpstelle. Heute durfte ich von Anfang an fahren 👏🏼👏🏼! Juhu!
Wir fuhren eine bekannte Strecke vorbei am Lake Benmore und Aviemore zum Staudamm Waitaki. Es war bewölkt, kaum Sonne – optimales Wetter zum Fahren…🚐!
Unser erstes Ziel, als wir kurz vor Timaru waren, war der Jack‘s Point – das Lighthouse! Hannes wollte erst gar nicht hier her, aber ich mag Leuchttürme so sehr, dass wir hier in die sehr untouristische Ecke gefahren sind.
Wir parkten und gingen den 15 Min Weg zu Fuß an der Küste entlang.
An der Pazifikküste der Südinsel
Wir gingen den Weg zum Leuchtturm hoch und waren alleine auf dem Weg dorthin.
Getreidefeld
Wir sahen die ersten großen Getreidefelder. Der Pazifik war sehr ‚normal‘ – keine großen Wellen.
Die Küste war sehr schön und das Wetter war auch wieder herrlich.
Am Leuchtturm angekommen, sahen wir eine Gedenkbank…
… und den weißen Leuchtturm von ganz nah 😍
Wieder zurück zu Mauli und weiter nach Timaru. Der zweitgrößten Stadt in Canterbury. Wir parkten und gingen in den Rosengarten der in der Nähe der Caroline Bay liegt. Eine nette Ecke. Hier kann man auch abends die kleinsten Pinguine 🐧 sehen, denn es gibt aktuell 3 Nester mit Jungen. Das erzählten uns die Nachbarn aus London, die hier gestern waren. Wir fuhren aber weiter, denn auf die Blau-Pinguine muss man mind. bis 21 Uhr warten.
Timaru – Caroline Bay
Und im Park das ‚Face of Peace ✌🏼 .
Wir fuhren auf der SH1 weiter Richtung Norden vorbei an Ashburton und machten in Rakaia den nächsten Stop. Hier wollte ich frischen Lachs kaufen. Dass man das da konnte, darauf brachte mich diese große Statue 🤣!
Rakaia
Wir kauften zwei Stück frischen Lachs (für unser Abendessen) und fuhren weiter Richtung Christchurch. Dann auf eine kleine Seitenstraße in Richtung Lincoln um dann auf den Startpunkt der Summit Road zu kommen. Die Einheimischen nennen sie die Touristen-Route oder die Scenic-Route.
Die Summit Road ist abenteuerlich, weil gigantische Aussichten, sehr eng und viele Serpentinen. Aber da wir blauen Himmel hatten, beschlossen wir sie heute nach Akaroa zu fahren und nicht auf der SH75.
Erster Lookout Summit Road
Gleich nach 1km kam der erste Aussichtspunkt 👀 der wie alle anderen nicht ausgeschildert war, aber wir fuhren nach MapsMe – der kannte sie alle!
Witzig sahen die Wolken aus, die über die Berge zogen und diese bedeckten, wie Sahne…
Wir fuhren weiter und immer mehr in die Wolken hinein. An einem Aussichtspunkt sah es total klasse aus – fast mythisch und bis ich aus dem Auto ausgestiegen und die Kamera an hatte, wars fast zu spät 😮!
😮🙃😎
Wir fuhren dann auf der SH75 weiter und hatten nach wenigen Metern wieder gute Sicht. Wahnsinn!
Akaroa
Und jetzt waren es nur noch wenige Kilometer zum Campingplatz. Heute bekamen wir keinen Platz auf dem freien Downtown Stellplatz. Der hat nämlich eine Webcam und zeigt bei CamperMate die aktuelle Auslastung an. Echt Crazy! 😎
Am Stellplatz kochten wir Abendessen. Frischer Lachs vom Grill, Salat und Süßkartoffel 🍠 Pommes, die jetzt auch bei uns klappen – Dank Sandi und Jochen 😍!
Heute früh war es sonnig, warm und wir tranken draußen unseren Café bevor wir losfuhren.
Melly und Lizzy waren auch draußen 😊
Es ging nur wenige Kilometer an den See Wanaka, wo wir auch den berühmtesten Baum aller Bäume (weltweit) sehen und fotografieren wollten. Gestern Abend waren wir zu fertig, daher gingen wir heute früh los, in der Hoffnung noch keine Menschenmassen vor dem Baum zu sehen.
Da ist er! DER Baum 🌳!
Der einzige Baum, der einen eigenen Hashtag (thatwanakatree) besitzt! Der See war noch fast glatt, aber die Enten und eine leichte Brise Wind machten das Spiegelbild schnell zunichte.
Es war herrlich in dem nicht so kalten Wasser zu stehen und auf den See zu schauen. Am liebsten wäre ich baden gegangen. Aber stattdessen suchte ich den Cache mit dem gleichnamigen Namen und fand ihn auch.
Wir gingen noch am Ufer spazieren. Es war schon reges Treiben am Sonntag hier. Eine Schwimm-Mannschaft war am Trainieren, Wassersportler auf dem See und vieles mehr!
Lake Wanaka – kein Gletschersee
Von hier aus fuhren wir weiter nach Hawea. Aber wir kamen nicht weit, denn ich entdeckte plötzlich bei CamperMate ein Puzzle Haus.
Kurzerhand gingen wir rein, da wir dies noch nie live gesehen oder besucht hatten. Es gab einen Indoorteil und einen Irrgarten draußen.
Indoor Teil
Der Indoor Teil bestand aus fünf unterschiedlichen Häusern mit Themen. Teilweise wirklich beeindruckend und nicht erklärbar, weil alles optische oder physische Täuschung – man weiß es nicht ⁉️
Der Aufzug fuhr bergauf 🙈 obwohl es nach unten ging
Dann das Haus der Gesichter, die einem alle nachschauen, es aber nur eine hohle Gesichtsmaske ist. Wir haben rein gelangt 😮
Und vieles mehr…
Der Outdoorteil war dann echt spaßig. Ein Irrgarten in dem man alle vier Ecktürme finden musste. Das war der Easy-Try und der für Könner – man musste die Türme in vorgegebener Farbreihenfolge finden. Keine Frage – wir haben die einfache Variante gemacht und brauchten dafür schon fast 40 Min.
Hannes im IrrgartenDas ist mal echt nicht einfach 🤔
Als wir es geschafft hatten, ging’s weiter zum Lake Hawea. Dort wollten wir frühstücken und einen Café trinken, aber es gab nur eine Kneipe und da waren viele Radfahrer und Mopedfahrer und so dachten wir, fahren wir mal weiter und dann kam nichts mehr 😮🙈!
Also rauf auf die SH8 in Richtung unserem heutigen Ziel – Omarama (die Zweite). Hannes wünschte sich diesen Ort noch einmal zu besuchen und abends in der Kneipe mit den Einheimischen zu sitzen und zu quatschen. Also nichts wie los!
Wir fuhren die schöne Scenic Route über den Lindis Summit Pass. Echt klasse! Und – ich bin gefahren! Juhu!
Lindis Summit LookoutLindis SummitBerge und Blumen
Berge und Blumen, hauptsächlich Lupinen zieren die Landschaft und machen einen immer wieder sprachlos. Man könnte alle paar Meter anhalten und von neuem Staunen 😮!
Eine tolle Straße, die man mit viel Ruhe und Genuss fahren kann und man merkt gar nicht, dass man mal eben 100km gefahren ist.
Dann kamen wir in Richtung Omarama und beschlossen jetzt – dieses Mal die Clay Cliffs anzuschauen.
Das sind Tonklippen, nahezu senkrecht aufragenden Felswände, die spektakulärer erscheinen. Die unzähligen Pfeiler, Felsnadeln, Kämme und Schluchten entstanden vor rund 2 Millionen Jahren und erinnern heute an eine riesige Sandburg.
Die mächtigen Klippen bestehen aus abertausenden Schichten von Schlick und Geröll, die von fließenden Gletschern aufgetürmt wurden. Hier ist auch ein Earthcache, der uns über die Natur hier informierte. Großartig!
Clay CliffsDer Weg…gesäumt von LupinenImmer näher kommend an die Cliffs
Großartig! Der Weg wurde steil und sehr rutschig, aber ich hatte ja noch gerade in letzter Minute meine Tracking-Sandalen an und ging hoch!
Hier sieht man die Höhe 😮
Das ist wieder ein typisches Bild der Region des Mackenzie Basin.
Die Clay Cliffs
Wir fuhren dann zu unserem Campingplatz und standen wieder auf dem gleichen Platz wie vor 2 Wochen. Nur ungefähr 15 Grad wärmer 😅.
Ich stellte gleich eine Waschmaschine mit den Wanderklamotten von gestern an und Hannes putzte den Camper oder besser entstaubte ihn. Der Weg zu den Clay Cliffs war so trocken und Schotter, dass alles voller Staub war 😮!
Als die Wäsche fertig war, ging’s los in die City zur Kneipe. Wie nett, dass der Rasensprenger lief, denn somit war es etwas kühler, wenn man an dem Tisch saß!
Wir machten unsere Tourplanung fur die nächsten 3 Tage und saßen in der Sonne ☀️ – großartig! Fast wie Urlaub!!!
In Arrowtown fahren wir um 07 Uhr vom Campingplatz in Richtung Wanaka. Wir nehmen aber nicht die SH6 sondern die kleine Passstraße Crown Range Road die uns über Serpentinen vorbei an Cardrona direkt nach Wanaka. Eine so tolle Straße über die Berge und überall Lupinen am Straßenrand – es war herrlich anzuschauen 😍.
Von Wanaka waren es nur noch 6km zum 🅿️ des Roy‘s Peak Wanderweg. Es waren noch drei Parkplätze frei 😮. Später erfuhren wir auch warum…,🤔
Die Wanderung auf den Roy‘s Peak zählt für uns und viele Wanderer zu den spektakulärsten, aber auch anstrengendsten Wanderungen in Neuseeland. Was den Track so besonders macht? Während des gesamten Aufstiegs erfreut man sich an den grandiose Weitblicken über den Lake Wanaka und die umliegenden Gebirgsketten samt dem Mount Aspiring. Dabei vergisst man ein bisschen die echt steilen Anstiege. Es geht in den ersten beiden Stunden 1.000 Höhenmeter nach oben! 😮
Wir starten bei 15 Grad und Sonne ☀️. Wir nehmen trotzdem Jacke und vor allem unsere Kopfbedeckung mit, denn die Sonne bruzelt hier extrem stark!
Kurz nach dem Start…
Der Weg führte in Serpentinen immer steil ansteigend nach oben. Gleich nach dem Start um 08:30 Uhr kamen uns schon viele Wanderer entgegen, also zurück von der Tour ⁉️ komisch – aber es klärte sich schnell auf, als wir mit den ersten Wanderern sprachen. Das erste Pärchen war um 05 Uhr los gelaufen und fast alleine auf dem Track! Andere junge Wandergruppen erzählten uns dass sie um 02:30 Uhr gestartet sind, um den Sunrise Walk auf den Roy‘s Peak zu machen. Die Sonne geht quasi über der Bergspitze auf! Und wir waren schon stolz, dass wir um 08:30 Uhr schon unterwegs waren…,🙈
Schafe waren auch unsere ständigen Begleiter
Der Weg war anstrengend aber total schön! Wir gingen schön gleichmäßig und langsam, so wie unser Rainer Kober es uns beigebracht hat.
Unser Ziel in Sicht….👀!
Ganz oben rechts – die Spitze
Nach 2,5 Stunden und genau 1.000 Hm waren wir am bekannten und berühmten Sattel (Viewpoint) 😅. Manch einer geht nur bis hierher… und hier gab es den einzigen Cache auf der Wanderung!
Wir mussten auch nicht so lange anstehen in der Schlange, die an dem Aussichtspunkt ist, denn es war ja gerade mal 11 Uhr. Man gibt seine Kamera / Handy dem nächsten in der Schlange und der macht dann mehr oder weniger gute Fotos!
Wir beide zusammen ganz vorne!
Und dann kamen die letzten 200Hm auf den Gipfel des Roy‘s Peak! Halleluja!
Oh je…
Die letzten 300m der Strecke taten echt weh 😢! Aber als wir den Bergkam durchstiegen haben, wurden wir belohnt mit der Aussicht auf alle Berge!
Oben angekommen war es nicht voll und so konnten wir in Ruhe unser Vesperbrot essen und uns kurz (30 Min) erholen, denn dann kam der Abstieg. Für uns der schlimmere Teil 🙈, besonders für Hannes mit seinem frisch operierten Knie (vor 10 Monaten).
Unbeschreiblich 😍
Nach unserer Pause ging’s weder zurück. Auch der Rückweg war grandios. Und wie Tina immer sagt – wenn man den Weg zurück geht, ist er ganz anders und man sieht ganz andere Bilder 👍🏼
Viele Paragleiter…
Sie liefen mit den dicken Rucksäcken los bis zur ersten Plattform und dann versuchten sie an den Bergen die Aufwinde zu bekommen.
Manche schafften es sehr gut 👍🏼
Um 15:05 Uhr waren wir wieder zurück bei Mauli. Die Teerstraße auf der wir parkten war weich, so heiß war es. Wir zogen die Wanderschuhe aus, tranken eine Dose Sprite und fuhren wenige Kilometer an die erste Bucht des Lake Wanaka und sprangen ins Wasser. Einige der Einheimischen mit ihren Booten schauten uns zu und waren verwundert, weil wir keine Neoprenanzüge oder Wasser-Oberteile an hatten, aber das brauchten wir nicht. Es zischte förmlich als wir ins Wasser gingen 🤣🤣🤣!
Dann auf den Mt Aspiring Campingplatz wo wir noch einen freien Stellplatz bekamen. Und er hatte ein kleines Schwimmbecken. Wir sofort rein, das war schön kühl und erfrischend und dann am Camper erst das Anlegerbier 🍺 und anschließend haben wir gekocht, gespült und dann geduscht.
Was ein schöner Tag! Wir sind beide so happy, dass wir das heute geschafft haben! Gute Nacht 😴!
Freitag, 17. Januar 2020 -14 Grad ☀️ (morgens) und dann 26 Grad 😅
Nach dem Frühstück und den Dumpen ging’s auf der SH6A in Richtung Glenorchy. Einheimische nennen es auch liebevoll ‚Gateway to Paradise‘.
Auf der Fahrt nach Glenorchy war es schon wieder Mal echt beeindruckend. Die Kulisse des Lake Wakatipu und die Berge des Aspiring Nationalpark-großartig!
Lake Wakatipu-am oberen Ende
Wir kamen recht früh in Glenorchy an und besuchten das bekannteste und meist fotografierte ‚Gebäude’ in Glenorchy.
The Whaf Shed
Und hier startete auch der Walkway zu dem Glenorchy Lagoon den wir gelaufen sind. Es hatte 15 Grad, Hannes wollte kurz noch darüber nachdenken die Hose zu wechseln, bis er aus dem Campervan getreten war. Sonne☀️ satt !!!
Der Weg ist richtig toll – in einem Naturschutzgebiet- unglaublich schön und grandiose Ausblicke!
Hannes im Grünen
Wir tranken nach dem Walkway in einem Café (nicht dem bekannten GLENORCHY Café) einen Cappuccino und gingen zurück zu Mauli.
Glenorchy Café
Und wir haben unterwegs unseren möglichen neuen Campervan gesehen 😊
In Glenorchy zum Verkauf – Sale
Jetzt hatten wir das Glück die tolle Straße zurück zu fahren und somit die Bergwelt von der anderen Seite zu sehen. Man kann sich gar nicht satt sehen…
Zurück in Queenstown ging’s erst einmal zum Countdown zum Einkaufen, denn wir hatten kein Obst, Müsli und kein Brot mehr.
In Queenstown war Stau!!! 😮 wir standen bis zur Ausfahrt zum Supermarkt.
Nach dem Einkauf ging’s weiter nach Arrowtown. Ein nettes kleines Dorf das viele Gebäude aus dem 19. Jahrhundert (teilweise restauriert) beheimatet.
Wir gingen einmal durch den Ort (nicht sehr groß 🙈) nachdem wir gerade noch einen Stellplatz in Arrowtown erhalten haben (viel Bitte-Bitte) denn war total ausgebucht. Aber es klappte! 👏🏼👏🏼
Um 1870 kamen viele Chinesen in die Gegend, um in den Schluchten von Arrow River und Shotover River nach Gold zu suchen. Hannes hat es auch versucht, aber kein Gold gefunden 🙈!
Hannes auf Gold-Suche
Bevor wir in das echt nette Dorf gegangen sind, gingen wir am Fluss einen Waywalk entlang.
Arrow RiverHäuser Down Town
Nachdem wir bei der Goldsuche erfolglos waren, gingen wir in ein Pub und gönnten uns ein Bier!
Arrowtown-Downtown
Sehr lecker und wir trafen Einheimische aus Portobello. Dort waren wir als wir die schönen Pinguine beobachten durften.
Zurück bei Mauli saßen wir in der Sonne – es ist jetzt fast zu warm, denn die Sonne brutzelt richtig!
Wir duschen und bereiten alles vor für die morgige Wanderung am Lake Wanaka – auf den Roys Peak!
Wir schlafen aus und frühstücken draußen vor unserem Mauli. Es ist schon schön warm und kein Wind 💨👏🏼👏🏼!
Wir holen unsere MTBs ab und bekommen nicht nur Helme sondern auch ein Schloss und einen kleinen Rucksack dazu, wo man uns Luftpumpe und Flickzeug mitgegeben hat.
Aus Queenstown raus war echt schwierig, denn es ist ja Linksverkehr 🙈. Und auf dem Rad ist das alles nochmal anders. Aber wir haben es geschafft und fuhren auf die Halbinsel Queenstown Gardens.
Es waren viele Jogger und Spaziergänger unterwegs bei einer herrlichen Luft. Wir fuhren einmal um den Garden und dann direkt auf dem Weg weiter nach Frankton.
Hier gab es einen kleinen Hafen und viele Bootsstege in den Lake Wakatipu.
Frankton
Wir fuhren auf dem super ausgeschilderten Queenstown Trail immer weiter bis zur historischen Kawarau Bridge.
Kawarau Bridge
Hier machten wir schnell den Cache, der uns informierte über die Turbinen und wozu diese 1870 zuerst verwendet wurden 👍🏼 (in einer Mühle zum Mehl malen)
Dann kam ein kurzer steiler Downhill Teil, der echt steil und eng war, aber es klappte alles. Unser nächstes Ziel war die dritte der drei alten Brücken, die über den Fluss Shotover gebaut wurden.
Es war ein toller Weg, immer entlang am Fluss mit einer tollen Aussicht auf die umliegenden Berge, die hier im Winter bekannte Skigebiete sind. z.B The Remarkables.
The Remarkables Lower Shotover Bridge
Der Weg ging rauf und runter, teilweise mussten wir schieben, weil es soooo steil war und nur Schotter.
Aber so schön… Unser Ziel war der Lake Hayes. Die letzten 3,2 Kilometer ab diesem Wegweiser.
Und dann waren wir da. Ein ganz romantischer See, mit wenig Tourismus und wenig Badebuchten aber umgeben von Bergen.
Wir suchten eine Bar, da wir Durst hatten und fanden ein Bistro auf dem Weingut Amisfield. Ich fragte, ob wir einen Tisch bekommen könnten und etwas zu trinken.
Wir durften hereinkommen und saßen direkt auf dem Weingut!
Der Lake Hayes von hier aus und das Spiegelbild der Berge 😍.
Ein alter schöner Traktor stand mitten auf der Wiese beim Weingut.
Weingut Amisfield
Und dann wieder zurück…nicht ohne Baden in dem sehr kalten Fluss Kawarau bei 14 Grad. Er hat eine sehr starke Strömung, daher mussten wir sehr aufpassen.
Und hier ist in einigen Abständen (15 Min) viel los, weil die Jetskiboote mit den Touristen drin vorbei brettern.
Fun JetBoote von Frsnkton
Immer wieder kamen die Schnellboote vorbei und winkten uns zu während wir in unserer Badebucht lagen.
Nach unsere Badepause ging’s weiter. In Frankton sahen wir noch zwei Brautpaare am Lake Wakatipu.
Und im Hafen von Frankton tranken wir ein großes Alster 🍺 bevor die letzten 6km nach Queenstown radelten.
Wieder zurück in Queenstown gaben wir die MTB zurück und hatten stolze 50km auf dem Tacho!
Was eine schöne Tour und ein tolles Erlebnis, aber jetzt sind wir auch bissle fertig! 😇
Wir schlafen aus 👏🏼👏🏼🙏😊! Anschließend schön in Ruhe draußen frühstücken und alles fertig machen fur die Abreise. Der Himmel zog sich zu und so war es gut, dass wir 180km fahren wollten.
Um 10:30 Uhr ging’s los nach Mossburn. Hier mussten bzw. wollten wir tanken, denn laut CamperMate-App viel günstiger als in Queenstown.
Weiter auf dem SH6 in Richtung Kingston. Kurz hinter Athol gab es einen Cache namens ‚Golden Gate Bridge von NewZealand‘. Den musste ich mir anschauen und das war auch lohnenswert!
Der erste Teil……der zweite Teil!
Eine echt tolle Brücke, an der wir ohne den Cache sicherlich vorbeigefahren wären.
Und dann ging’s weiter nach Kingston. Der Stadt am ‚unteren‘ Ende des Lake Wakatipu. Der längste See in Neuseeland mit ca. 80km.
Hier machten wir kurz Pause am See, mittlerweile 17 Grad und wie auch Sandy und Jochen herausgefunden hatten, war hier eine stillgelegte Eisenbahn.
KinatonFlyer
Heute ist hier ein Cafe, was sehr nett von außen aussieht.
Der See war auch hier kühl, da such der Lake Wakatipu ein Gletschersee ist.
Es windete und nur in der Sonne im windgeschützten Bereich war es warm, so dass wir weiter nach Queenstown fuhren. Es gibt leider keinen freien Stellplatz hier 😢, also fuhren wir auf den Campingplatz in der City, so dass wir zu Fuß gehen konnten und keinen Bus oder öffentliche Verkehrsmittel brauchten.
Unser Stellplatz 👍🏼
Wir parkten, schlossen Strom an und gingen in den Ort um uns nach Leih-Fahrrädern zu erkundigen.
Wir bummelten in der Fußgängerzone und gingen dann an die Ufer-Promenade.
Fußgängerzone
Da war es richtig schön und viel los in dem kleinen quirligem Städtchen!
Streetfood-Dumplings
Guten Appetit!
Und dann schauten wir den regen Treiben auf dem Wasser zu! hier gab es alles…vom SUP, Kayaking, Fahreadwassrrfahren, Jetski, Bootstouren, etc. Paragliding – alles!
Queenstown Beach
Wir saßen bzw. lagen eine ganze Weile am Strand und genossen die Sonne ☀️ – 24 Grad!
Dann setzen wir uns in eine Bar mit Happy Hour und gönnten uns einen Aperol Spritz! 🥂 Den ersten seit 02. Dezember 2019!
Wir aßen frischen Fisch und Tunfisch Bowl und ließen es uns gut gehen – fast wie Urlaub 😜!
Zurück am Camper kochten wir erst mal was zu essen (wir hatten noch Hunger) und saßen vor unserem Mauli und spielten Karten und waren einfach nur froh und zufrieden!
Dienstag, 14. Januar 2020, 5 Grad morgens um 06:00 Uhr, wenige Wolken
Wir stehen auf, als unserer Wecker klingelte, denn wir werden um 07:00 Uhr an der Rezeption des Campingplatzes abgeholt.
Wir fahren mit dem Bus von Te Anau nach Manapouri, dort legt das Boot ab, was uns über den See fährt.
Unsere Tour
Dort warteten schon viele aber nicht zu viele andere Gäste auf den Einlass ins Boot. Es ist ein Catamaran. Wir gehen hoch an Deck im Bereich des Hecks und warten auf den Start.
Lake Manapouri
Um kurz nach 08:00 Uhr starten die Motoren.
Die Berge vor uns…
Und der Blick zurück gegen die aufsteigende Sonne.
Die Fahrt geht einmal quer durch den See an das andere Ende des Ufers, was in den Bergen liegt.
Der Doubtful Sound ist der zweitgrößte Sound Neuseelands. Ein Sound ist nichts anderes als ein Fjord, den die ersten Siedler umbenannt hatten, weil sie den Namen Sound auf Grund der Stille und Ruhe des Wassers besser fanden und sich von den anderen Fjorden abheben wollten, weil hier schöner und beeindruckender. So die Geschichte. Der Dusky Sound ist der längste Sound Neuseelands.
Es war echt kühl und frisch an Bord, aber es gab lecker Tee und Kaffee und interessante Gespräche mit Mitreisenden. Einige hatten gestern den bekannteren Milford Sound gemacht und erzählten uns davon.
Vom ersten Boot ging’s am VisitorCenter West Arm raus in den Coach (Bus) zu unserem Coach Driver John. Er hat heute seine 9.000 Fahrt hier getätigt und arbeitet seit 12 Jahren hier. Und man merkt, wenn er erzählt wie gerne er das tut.
Er fuhr uns über den Wilmot Pass zum Anleger des des zweiten Bootes.
Jetzt sind wir auf dem zweiten Boot, was uns über den Doubtful Sound in das Tasmanische Meer fährt. Es war einfach nur beeindruckend 😮😲😯!
Es geht immer weiter Richtung Meer 🌊. Am Ufer an kleinen Felsen sahen wir auf halben Weg Delphine 🐬. Sie sprangen aus dem Wasser und man konnte sie teilweise gut sehen 😍
Robben auf Shelter Island
Hier durften wir auch wieder kurz auf das Bugdeck kommen, was vorher auf dem Weg zur offenen See verboten war. Der Seegang 🌊🌊🌊 wurde nämlich leicht stärker.
Hier schauten wir eine Weile den Robben zu und fuhren dann weiter.
Dann ging’s zurück mit einigen Stops in den Ausläufern (Armen) des Sounds.
An einem wunderschönen Platz fuhren wir immer langsamer, wir standen auf dem Bugdeck, ganz vorne und dann machte der Kapitän den Motor aus und ohne dass es die Ansage gab, haben alle schweigend fur mindestens 5 Min die Stille, die Natur, das Meer genossen.
Für uns der tollste Moment 😇
Anschließend ging’s weiter zurück in den Hauptarm des Fjords und weiter zurück Richtung Anleger. Aber nicht ohne noch in einen anderen Seitenarm zu fahren um dort dem Bellbird und anderen Vögeln zu lauschen.
Was ich Euch unterschlage sind die wenigen aber dafür permanenten Wasserfälle. Ich bin kein so Wasserfall-Fan 🙈. Aber wir fuhren an einigen vorbei, die Hannes auch auf der Kamera hat, aber ich hab nur einen auf meinem Handy.
Es gibt hier an einem normalen Doubtful Sound Tour Tag hunderte von Wasserfällen wenn es regnet. John findet das viel beeindruckender als dieses grandiose sonnige bluesky Wetter, was wir heute hatten.
Wieder zurück am Anleger ging’s wieder in den Bus und Alan fuhr uns zurück über den Wilmot Pass. Dieses Mal hielt der Bus am Aussichtspunkt und wir konnten von oben den Doubtful Sound sehen und fotografieren.
Da unten waren wir (hier: 671m hoch)
Zurück am Lake Manapouri fuhren wir mit dem Catamaran zurück zum Visitor Center in Manapouri.
Eine tolle wunderschöne Cruisetour. Wir sind glücklich das erlebt zu haben. Am Campingplatz zogen wir uns um, gingen ans Ufer des Lake Te Anau (größter See auf der Südinsel und über 400m tief 😮). Schnell ins Wasser zum Abkühlen – puhhhh ist das frisch 😲, aber schön zum Schwimmen 🏊🏼♀️! Mittlerweile hatte es 24 Grad und Sonne ☀️!
Wir lagen in der Sonne, die Waschmaschine lief neben her und wir planten die nächsten Tage unserer Reise auf der Südinsel.
Am Abend musste ich dringend noch einen Cache suchen und finden 👍🏼 und wir gingen zu Fuß in das Dorf und aßen zu Abend bei einem Chilenen. Erinnerungen an vor 5 Jahren kommen uns in den Kopf!
Hier war der Cache
Es war schon wieder fast Mitternacht als wir das Licht aus machten und zu Bett gingen. Die Stunden und Tage vergehen so schnell….
Heute früh hatten wir alles an Wetter als wir noch auf dem Campingplatz standen. Sturm, kurzer Regen ☔️ und dann Sonne ☀️!
Wir kochten Tee und tranken eine Tasse Café und fuhren los. Erstes Ziel war der südlichste Punkt Neuseelands 🇳🇿!
Slope Point
Ein schöner Weg führt vom 🅿️ aus dorthin. Wir waren echt froh, dass noch ein Pärchen dort war, sonst würde es das Foto von uns nicht geben 🤣
Nächste Station auf der Southern Scenic Route war Waipapa. Zum einen auf Grund des dortigen Leuchtturms und keine Menschenmassen wie am Cape Reinga und zum anderen auf Grund der Möglichkeit noch ein letztes Mal Seelöwen zu sehen.
Waipapa Lighthouse
Ein wirklich toller Platz. Wir waren lange hier und waren wieder einmal beeindruckt von den Catlins und ihrer Natur.
Von der anderen Seite
Es sieht fast aus wie in Dänemark 🇩🇰, außer dass dort….
…keine Seelöwen auf den Wegen zwischen den Dünen liegen.
Das ist sein Weg 👍🏼
So schön…. unglaublich, dass wir das alles so erleben dürfen 🙏!
Nach dem Besuch des Waipapa Lighthouse ging’s weiter in die größte Stadt in den Southlands – Invercargill. Nicht ohne Zwischenfall- denn hier war plötzlich Almabtrieb 😂
Wir suchten uns ein Café zum Kaffee trinken und kauften im Countdown noch schnell Wasser ein. Der Wasserturm darf leider ich mehr besichtigt werden, wegen Erdbebengefahr.
Water Tower Invercargill
Von Invercargill ging’s weiter an der Küste auf der Southern Scenic Route in die Western Southlands. Für uns eine der schönsten Ecken der Südinsel. Bisher war die Natur schon beeindruckend, aber jetzt war es einfach nur erstaunlich.
Unser erster Stop war Riverton.
Harbour Riverton
Vorbei am kleinen Hafen ging’s die Küstenstraße weiter zum Aussichtspunkt 👀!
Eine lange große BuchtEinen großen Wal 🐳 haben wir somit schon gesehen 😜
Entlang der Surferstraße ging’s nach Howells Point. Wir sahen unendlich viele Surfer, die gefühlt ewig auf den Wellen des Meeres getragen wurden.
Wir parkten am Howells Point und waren sprachlos…. näher konnte man an das Meer und die Wellen 🌊 nicht fahren und staunen😮!
Wir gingen hoch zum Lookout 👀 und ich fand eine tolle Muschel und großartige Ausblicke 👀!
Howells Point Lookout
Auf dem Weg zurück nach Riverton wollten wir etwas trinken, aber um 15 Uhr machte die kleine Kneipe schon zu 😣, also fuhren wir weiter.
Vorbei am Colac Bay mit dem tollen Kunstwerk ging’s weiter auf der Southern Scenic Route nach Tuatapere.
Dann vorbei an der großen tollen Bucht Te Waewae Bay und am Lookout McCrackens Rest war Fahrerwechsel. Ich durfte wieder fahren 🥰👏🏼👏🏼
McCrackens Rest
Auf den nächsten 100 km begegneten wir kaum einem Auto oder einem Menschen – nur Natur!
An der Clifden Brücke – längste Holzbrücke in Neuseeland 🇳🇿 machten wir kurz Halt und testeten die Temperatur des Flusses ….⁉️ 🏊🏼♂️
Cliftden Bridge
Wir waren beeindruckt und warm war es plötzlich….18 Grad!
😍
Natürlich gab es hier auch einen Cache, für den ich kreativ wurde!
HaHa!
Von hier ging’s weiter Richtug Manapouri. Die Berge kamen plötzlich dazu und die Aussicht war super schön.
Und natürlich überall viele, viele Schafe…
Um 18 Uhr kamen wir in Te Anau am Campingplatz an und bekamen einen Platz mit Seeblick! Strom anschließen, umziehen (kurze Hose) und Anlegerbier 🍺! Prost!
Lake Te Anau
Wir gingen dann noch in das Städtchen und sahen den Heli landen….und ich dachte, das könnte meine Badeplattform für morgen werden 🙈
Heli auf der Landeplattform
Wir freuen uns auf die Tage hier / es ist ein tolles Fleckchen Erde 😍!
Ich musste morgens schon raus und die Gegend erkunden. Es ist so schön hier und vielleicht waren schon Hector-Delfine im Meer zu sehen ⁉️
Curio Bay
Auf der anderen Seite befindet sich der 170 Mio Jahre alte Fossilised Forest.
Wir kochten Tee und machten Mauli fertig und fuhren los in Richtung McLean Falls, unsere erste Station. Man geht durch einen Podocarb Forest hinauf bzw. hinunter zu dem Wasserfall. Ein echt toller Weg, den wir so heute mehrfach gegangen sind.
Podocarb ForestMcLean Falls – 22m hoch ist dieser Wasserfall
Wir waren fast alleine hier unterwegs. Man merkt schon deutlich dass hier kaum Touristen sind und deutlich weniger Menschen in diese naturbelassene Gegend reisen.
Unsere zweite Station war die Cathedral Cove der Südinsel. Auf der Nordinsel ist die gleichnamige auf der Peninsula Coromandel.
Osteingang in die Höhle
Es ist von Natur über Millionen Jahre ausgewaschener Stein. Eine der weltweit 30 längsten See-Höhlen, die durch Wellen 🌊 des Wassers geformt wurden.
Westausgang der Höhle
Wir hatten das Glück mit den Tidezeiten und durften zum Strand hinunter gehen. Es ist immer nur 2h vor und nach der Lowtide geöffnet.
Wir frühstückten auf dem 🅿️ nach dem Besuch der Höhle und fuhren dann weiter zum Lake Wilkie.
Lake Wilkie
Ein kleiner traumhafter See, der dafür bekannt ist, tolle Spiegelbilder der Umgebung in sich zu zeigen. Das können wir bestätigen 👍🏼!
Nach diesem Stop ging’s zu Lost Gypsy. Diesen Platz muss man sich hier im Nichts echt anschauen. So einzigartig! Ein Cache führte uns hier her!
The Lost Gypsy
Wir tranken einen leckeren Kaffee, sprachen mit dem Besitzer der alles, was es hier gibt, aus benutzten Sachen herstellt und neue Dinge baut inkl. Mechanik.
Mittlerweile war es schon Nachmittag und wir fuhren weiter zu den bekanntesten Wasserfällen Neuseelands, denn er ist auf einer Briefmarke von Neuseelands abgedruckt, den Purakaunui Falls.
…mit Langzeitbelichtung 👍🏼
Ein toller Wasserfall und wir konnten einigen mein Hobby erklären, denn sie fragten sich was ich dort machte und warum Hannes so ein Foto von mir machen musste 😜
Auch diesen Wasserfall erreicht man indem man durch einen Wanderweg im Wald dorthin geht und immer wieder von Neuem die Bäume, Silberfarne bestaunt.
Nun fuhren wir wieder die Southern Scenic Route zurück in Richtung Papatowai. Dort parkten wir und gingen den Coast-Forest Walkay zum Strand,
Und da wir fast Hightide hatten, war es gut, dass der Weg uns durch den Wald zurück führte.
Tahakopa Bay
Am Abend zurück am Curio Bay Campingplatz zogen wir Daunenjacken an und gingen mit Fotoausrüstung an Strand. Es stürmte mittlerweile und das Meer hatte riesige Wellen.
Curio Bay am Abend
Und während wir Hector-Delfine im Wasser sahen und auch Menschen, die mit ihnen versuchten zu schwimmen, entdeckte ich Curio einen Seehund.
Schwimmgruppe vor den DelphinenCurio auf der Wiese
P.S. Die Tiere bekommen bei uns alle Namen! Meist heißen sie so wie ihre Bucht oder ihr Strand 😀
So schön…. 😊
Und nach unserem Abendessen schauten wir noch den Sonnenuntergang an, der am Meer immer besonders ist und überall jeden Tag anders.
Morgens ist es schon mild auf dem Campingplatz und wir kochen uns einen Tee und fahren los. Wir haben heute viel auf dem Zettel!
Bevor wir in die Region Southland fahren, machen wir in Otago noch einen kleinen Abstecher zum Allan Beach.
Das steht in den einschlägigen Informationensbroschüren und Sandi und Jochen haben ihn auch empfohlen bekommen. Es war Nichtweiterwissens entfernt, wir parkten und machten uns auf den Weg zum Strand. Hier sollte es Seelöwen geben in Wildlife!
Es war ein schmaler Weg zwischen den Dünen, der zum Strand führte und Wirkwaren butchering Schritte gegangen, als ich nur kurz zu Hannes sagte – da kommt einer!
Hier kommt Allan….
Man weiß auch sofort, dass das ein Seelöwe ist. Der Unterschied zu den Seehunden oder Robben ist sofort klar!
Allan kommt näher…
Ich habe vor Begeisterung noch ein Video gemacht, aber als Allan erst meinte und es gar nicht toll fand, dass wir auf SEINRM Weg standen, bin ich nur noch gerannt 🏃🏼♀️
Wer denkt, dass diese großen gemächlichen Tiere nicht schnell sein können – irrt!!!
Wir standen außerhalb des Weges…
Allan war zufrieden und ging an uns vorbei in die Dünen. Wir waren auf jeden Fall wach und der Tag startete grandios!
Wir fuhren dann zum Larnach Castle – dem einzigen Schloss auf Neuseeland. Immer noch in der Region Otago.
Larnach Castle
Wir besichtigten den wunderschönen Garten und Park. Wir hatten Glück, dass ein Bus von Public Transport erst bei unserer Abreise etliche Asiaten hier her spülte, so dass wir fast ungestört dort oben alles besichtigen konnten.
Blick auf die Otago Halbinsel
Nun mussten wir noch Einkaufen in Dunedin und Fleisch beim Schlachter kaufen und dann ging’s los auf der Southern Scenic Route nach Southland, dem südlichsten Teil von Neuseeland.
Vorbei am Surfspot Kaka Point zum Nugget Point Lighthouse. Ein bekanntes Bild aus fast jedem Neuseeland Kalender, Reiseführer.
Nugget Point Lighthouse
Wir parkten und gingen zu Fuß den Walkway wieder mit interessanten Caches und Infos zum Leuchtturm.
Blick nach Westen vom Lighthouse
Danach direkt zur Roaring Bay um dort nach Yellow-Eyed Pinguinen zu s hauen, aber leider waren wir 5 Minuten zu spät – ab 15 Uhr ist der Zugang zum Beach wegen den 🐧 verboten.
Wir gingen aber noch bis zum Beobachtungsposten und machten uns dann auf den Rückweg zum 🅿️.
Nun ging’s weiter zur Cannibal Bay. dort kann man mit Glück eine ganze Seelöwen Familie sehen. So erzählte uns ein Ranger oben am Lighthouse. Wir gingen zu dem tollen Strand aus Dünen und hellem Sand und sahen vorher noch das Schild mit dem Hinweis zu den Seelöwen und dem Walkway zur Surat Bay.
Sehr prima! In der Cannibal Bay sahen wir kein Seelöwen aber als wir in der Surat Bay über den Dünenweg ankamen, kam Surat schon aus dem Meer.
Auch diese Bucht so schön wie die Cannibal Bay.
Und dann kam Surat näher…
Man hat echt Respekt vor diesen doch großen Tieren in Wildlife. Wir blieben wie geraten in ausreichend Abstand und beobachteten ihn. Da wir inzwischen die Spuren im Sand von Seelöwen deuten können, wussten wir wo die Tiere in die Dünen gingen oder raus kamen. Da wollten wir nicht unbedingt in unmittelbarer Nähe sein 😮!
Es war wieder toll und er (Surat) hat seinen Strand verteidigt.
Wieder zurück über den Cannibal Bay und herrlichen Farben am Strand ging’s zu Mauli und dann weiter auf der Southern Scenic Route.
Cannibal Bay
Auf dem Weg kurz vor unserem Campingplatz begann es dann zu regnen. Wir checkten ein, wollten keine Delphine oder Pinguine mehr bei Regen schauen, und gingen somit in die Küche zum Kochen. Wir trafen am Tisch ein Pärchen aus Süddeutschland, die auch schon seit Mitte Dezember in Neuseeland mit ihrem Vito das Land bereisen.
Im Anschluss Duschen und dann Campervan. Es regnete nicht mehr und wir sahen einen tollen Sonnenuntergang 😊 bevor wir die Vorhänge zuzogen.
Heute Nacht habe ich mal wieder richtig gefroren. Es hatte zwar 10 Grad, aber ich musste nachts einen Pulli anziehen 😔!
Morgens haben wir gleich alles Frische aus unserem Kühlschrank in den Kühlschrank der Campsite gepackt, denn Hannes wollte unsere Kühlschrank und Eisfach abtauen. Da wir nicht mehr so viel hatten, war es nicht viel. Ich kenne trotzdem nicht viele Urlauber, die auf dem Trip so etwas machen 🙈!
Eine Waschmaschine angestellt, da hier mal wieder eine Warm-Waschmaschine war und dann Frühstücken mit frischen Eiern, Obst und unserem letztes Brot.
Um 10:45 los in den Ort zur Bushaltestelle. 10:59 Uhr kommt der Bus nach Dunedin. Er fuhr uns schön an der Küste in die größere Stadt, die auf Grund ihres viktorianischen Stils das Edinburgh des Süden von Neuseelands genannt wird.
Wir besuchten erst die I-Site, da ich dummerweise meine Städtetour aus meinem Wanderbuch nicht abfotografiert hatte 😔.
Wir standen somit am Octagon und somit vor zwei tollen Gebäuden.
St. Paul‘s Cathedral & Dunedin Town Hall
Wir starteten dann direkt mit dem Besuch der Rail Station. Dieser Bahnhof ist der einer der schönsten Bahnhöfe weltweit. Es fahren wenige (2) Züge am Tag über zwei Strecken. Baustil ist die flämische Renaissance.
Rail Station Dunedin Wahrzeichen der Stadt
Dunedin ist der größte Bahnhof Neuseelands. Es ist auch innen im Gebäude absolut sehenswert.
Wir gingen auf den Bahnsteig aber da war echt wenig los….🤔
Danach ging’s in ein nettes Café wo wir einen Café getrunken haben. Und…Hannes fand ein echt volles Cacheversteck, was richtig tricky war 👍🏼
Dort planten wir erst mal unsere nächsten Tage und die Fahrt in die Catlins sowie den Doubtful Sound in der nächsten Woche.
Viele unterschiedliche KirchenSchöne Gebäude im viktorianischen Stil
Und dann gingen wir weiter. Wir besichtigten die St. Paul’s Kirche, lösten einen Cache und gingen Richtung Botanischer Garten, vorbei an Feuerwehrhaus, wo wir immer an unseren Sven denken.
Geil 👍🏼
Wir besuchten die First Church und schafften es gerade noch vor der Schließung das Kirchenschiff anzuschauen.
Die Kirche hat einen solch hohen Kirchturm, dass es echt schwierig ist, das gute Stück gut und vollständig zu fotografieren.
Oder vom Haupteingang aus…
Und dann…ging’s in eine der beiden Brauereien.
Kostprobe 🍻🍻🍻🍻
Und vor der Rückreise mit dem Bus nach Portobello aßen wir eine Kleinigkeit, weil witterst morgen einkaufen werden.
Er strahlt …😎
Eine interessante Stadt, ich hoffe jedoch dass Edinburgh schöner ist, denn da wollte ich immer noch mal hin 🙈!
Zurück auf unserem Campingplatz kochten wir uns erst einmal einen Grog zum warm werden, machten den Heizlüfter an und spielten eine Runde Karten.
Als wir aufwachten schauten wir als erstes aus Mauli aufs Meer…
Pacific Ozean
Herrlich! Wir kochten Tee und überlegten, ob wir uns trauten ins Meer zu springen um zu baden. Wir entschieden uns dagegen… 😢
Wir fuhren bei Greg los – kurz vor 09 Uhr – und fuhren bis Hampton. Dort sahen wir ein nettes Café und frühstückten dort.
Vanessa‘s Cottage Café
Sehr leckeren Café mit Mandelmilch und Hannes wieder Rührei mit Bacon und ich ein Scone. Und von hier war es zu den Moeraki Boulders nicht mehr weit.
Wir parkten beim 🅿️ und gingen erst durch den Wald am hinteren Ende zum Strand, da zwei Caches uns diesen Weg zeigten.
Bis zu 2,20m DurchmesserUnd fast 7m Umfang
Das wissen wir so genau, da ich für den Earthcache dies ermitteln musste 👍🏼.
Wir hatten Glück es war Lowtide und so konnten wir die kugelrunden Steine alle sehen. Sie sind nach einer Legende die Nahrungsmittel die ein Maori im Boot hatte als er an Land ging und leider nicht rechtzeitig zurückkam. Seine Körbe und Inhalte verwandelten sich zu den Steinkugeln.
Wir fuhren anschließend in das kleine Dorf Moeraki Boulder Village auf dem Felsen und gingen den Millennium Track an die Küste.
Boulders vor der Haustür
Der Weg begann im Hafen und wir gingen einen schmalen Weg in Richtung Küste.
Ich schaute auf mein GPS und Hannes sagte gerade noch rechtzeitig-VORSICHT!
😮
Ich wollte daran vorbeigehen aber das wollte die Robbe nicht.
Hier nicht ❌!
Puh – das war ein Schreck!
Der Millennium Track ist toll. Viele Seehunde, Vögel und tolle Ausblicke auf die Küste und kaum Touristen 👍🏼
Einige tolle Caches, so auch dieser, der uns hier hoch führte…
Robben über Robben….
… und herrliche Farben!
Zurück bei Mauli fuhren wir nur ein kleines Stück zum Katiki Point Lighthouse.
Dort waren unzählige Robben, kleine und große, die am Strand lagen, auf die Felsen watschelten und sich duellierten.
Es war herrlich und auch hier – kein Public Transport – also keine Asiaten-Menschenmassen.
Unendlich viele Möven…auf der letzten kleinen Spitze der Landzunge.
Von hier ging’s weiter in Richtung Dunedin. Vorher machten wir auf Empfehlung von CamperMate Stop im Huriwa Historic Reserve und gingen hier eine Stunde spazieren. Es ist ein Surfbeach in der Nähe an dem auch ein nationaler Surf Wettbewerb stattfand. Was fur Wellen….
Wanderweg
Der Weg war toll und man ist einmal um die kleine Landzunge geführt worden.
Danach ging’s dann zu unserem Campingplatz in Portobello. Dort kamen wir an checkten ein und bekamen einen tollen Platz. Aber wir fuhren sofort weiter zum Royal Albatros Center, das nur 15 Minuten entfernt ist.
Und wie Sandi und Jochen haben wir die 104 N$ nicht bezahlt um in die Anlage zu kommen. Wir haben die riesigen Vögel draußen auch gesehen.
Von dort erhielten wir die Info, dass wir im Penguin Place die Yellow-Eyed Pinguine 🐧 sehen können. Wir buchten die letzte Tour um 18:15 Uhr und waren mit einer Australischen Familie alleine auf der Tour mit Nikki dem Guide aus Auckland.
Wir erfuhren erst viel über die vom Aussterben bedrohte Art die nur hier noch in Neuseeland lebt und zu finden ist. Es gibt noch 1.700 Stück und 700 an dieser Ostküste im Süden der Südinsel. Der Mensch ist der größte Feind dieses kleinen, nur 50cm großen Tiers. Sie hassen Menschen und unsere Nähe versetzt sie in Stress, was schädlich ist, weil sie zum Beispiel nicht mehr an Strand kommen. Nahrung aus dem Meer für ihre Jungen somit nicht mehr abliefern und das Junge verhungern muss.
Ein 12 Monate altes Jungtier. Das erste Mal seit 3-4 Jahren das die Pfleger ein Jungtier in einem Nest so dicht haben aufwachsen sehen. Die Pinguin-Eltern suchen sich das Nest, von denen es hier viele gibt, immer selbst aus.
Ruby – Mutti, Papa haben wir nicht gesehen
Nikki erzählte uns, dass wenn wir heute einen Pinguin sehen haben wir Glück, wenn wir zwei 🐧 sehen haben wir schon großes Glück sehen wir drei 🐧🐧🐧 sollten wir danach sofort ins Casino gehen, denn dann ist unser Glückstag.
Zuerst sahen wir ein männlichen Pinguin aus dem Wasser kommen. Er spielte erst noch in den Wellen und entschloss sich dann doch über den Strand zu seinem Nest zu laufen. Als er dann einmal anfing mit laufen, lief er sich ohne Halt durch. Wir konnten ihn mit Fernglas und Tele gut beobachten.
Und dann sahen Nikki und wir Ruby aus dem Wasser kommen, viel näher bei uns, da ihr Junges ja im Nest dicht an unserem Beobachtungsposten war. Nikki hörte die beiden auch schon vorher ‚kommunizieren‘.
Ruby-Mutti (2 Jahre alt)
Ruby ist die jüngste Mutti mit 2 Jahren. Ein Jungtier ist erst mit 18 Monaten ein Erwachsener. Sie ist noch sehr unerfahren und blieb nach 5 Schritten wieder 10 Minuten stehen, putzte sich, etc.
Möve und Ruby
Und hier sieht man schön wie fast gleich groß die beiden Tiere sind. Dann kam Ruby den Berg rauf und watschelte an unserem Beobachtungsposten vorbei. Wir mussten still sein, nicht sprechen und durften nichts außerhalb des Holzverschlages bringen, weil dann Ruby Angst bekommt und in Stress versetzt werden würde.
Ruby auf dem Weg zum Nest
Es war so unglaublich schön. Als Ruby fast bei ihrem Nest war, mussten wir gegen, denn sie ging nicht mehr weiter und es war zu riskant.
Jungtier wartet…
Um 21 Uhr waren wir am Campingplatz und parkten, dann zu Fuß in das Dorf, da wir Hunger hatten und nichts mehr im Kühlschrank war.
Ein toller aufregender Tag geht zu Ende. Um 22:30 Uhr duschten wir noch und tranken ein Feierabend 🍺 und sprachen noch lange über die Eindrücke des Tages.