Alps to Ocean Way (SH73)

Mittwoch, 08. Januar 2020

Es ist sonnig und warm bei nur 15 Grad. Wir frühstücken draußen und fahren gemütlich um kurz vor 10 Uhr los zur Dumpstation und dann in Richtung Benmore Dam.

Wir fuhren auf Empfehlung des freundlichen Herrn von gestern Abend im Pub, vorbei an einem Ausläufer des Lake Benmore, ein künstlich aufgestauter See.

Am Fuße des Lake Benmore

Dort wurde der größte Staudamm 1965 Neuseelands erbaut – der Benmore Dam.

Blick vom Staudamm ins Tal

Eine großartige Natur, eine Seenlandschaft durften wir sehen und auf der Uferstraße im Osten des Lake Benmore abfahren.

Angestauter Lake Benmore

Nach dem Lake Benmore kommt unmittelbar der Lake Aviemore, der ebenfalls einen Staudamm beheimatet. Im Unterschied hier zum Benmore Dam, liegt der Aviemore Dam auf einer Erdbebenader. Er ist nur zur Hälfte aus Beton gebaut, die andere Hälfte aus Erde.

Der nächste dann im Anschluss kommende See ist Lake Waitaki. Er bildet dann die Quelle des Waitaki River und dieser fließt bis in den Pazifischen Ozean. Die Gegend ist beeindruckend und kein Gebäude, Haus oder Siedlung ist hier zu finden. Nur drei Staudämme, die riesige Mengen an Strom produzieren.

Aviemore Dam
Lake Aviemore

Die Fahrt ging weiter in den Ort Kurow. Dort wurde uns das Café River empfohlen, was von außen wie eine Tip-Top-Eisdiele aussieht. Aber es gab köstlichen Café und für Hannes Eier mit Speck.

Nach der Pause ging’s in das lokale Lebendige Museum. Eine sehr freundliche Dame empfing uns und erklärte uns einiges zu den Sounds im Süden. Sie suchte einige Infos für uns im PC und sagte wir sollen nach dem Museumsrundgang wieder zu ihr kommen.

Das Museum war klasse.

Erster Ford in Neuseeland
Mit WL – Kennzeichen 😜

Wir sahen sehr alte interessante Utensilien der Maori.

Vorläufer der Schubkarre?

Nein, damit wurde früher als es noch keine Toiletten gab, aller 💩 eingesammelt (Nightcat)!

Ein Herr sprach uns an und wir waren bestimmt 30 Minuten gespannt am Zuhören, was er alles über die Staudämme, die Geschichte Neuseelands, den Krieg mit den Deutschen, etc. erzählte. Benmore Dam ist auf einem erdbebensicheren Gebiet errichtet worden. Das wussten sie schon vor vielen Jahren auf Grund der tektonischen Platten im Meer.

In Gedenken an die gefallenen Soldaten wurden vor mehr als 100 Jahren dreißig Eichen gepflanzt und ein Kreuz mit roten Papierblüten bestückt.

Kreuz und Eiche in Gedenken
Riesige Eichenbäume

Wir sahen einige auf dem Weg den wir weiter Richtung Oamaru fuhren.

Unser Weg führte über Maori-Zeichnungen in Felswänden…

Takiora Rock Art

…zu den bekannten Elephant Rocks.

Dadurch dass es hier einen Earthcache gab, bekamen wir noch extra viele Infos zu den Felsen und ihrer Entstehung.

Der größte Elephant Rock
Soooo groß!!!

Wir gingen noch etwas weiter zu dem Bereich wo viele Szenen des Films Chroniken von Narnia produziert wurden.

Und auch hier wieder ein schönes der 30 Kreuze inkl. gepflanzter Eiche.

Und dann ging die Fahrt weiter nach Oamaru. Wir parkten im Ort, der sehr, sehr hübsch und relativ groß ist, und gingen zu Fuß in den Hafen und in die tolle Harbour Street.

Kirche von Oamaru
Steampunk HQ

Und ein toller Kinderspielplatz…

Im Hafen lagen einige Boote…

Und wir hatten Spaß beim Foto machen im Bilderrahmen…

😜🤣😂
😂😍
Harbour Street

Dann fuhren wir zum Aussichtspunkt hoch auf den Hügel.

Und besichtigten dann die Blue Pinguin Kolonie wo abends ab 21 Uhr ca. 120 Pinguine 🐧 an Land kommen. Wir sahen aber überraschend mehrere Robben am Ufer liegen 😀!

Suchbild der Robbe – sie schaut Euch an!
Hier ist sie 😀

Danach fuhren wir zum Bushy Beach der eine Yellow-Eyed Pinguin 🐧 Kolonie beheimatet und warteten auf einen der vom aussterben bedrohten Pinguinart.

Ein tolle Strand der täglich ab 15 Uhr gesperrt wird, damit die Pinguine 🐧 nicht erschreckt oder verängstigt werden, weil sie dann nicht an Land kommen um ihre Jungen zu füttern. Dann verhungern diese und deshalb stehen hier auch Security Personen, die den Zugang absichern.

Wir gingen, da wir noch lange mit dem Ranger gesprochen haben, der und sagte dass die letzten drei Tage 8-9 Pinguine 🐧 da waren, meinst dann auch ein paar Tage keine kamen. Es gibt seit drei Jahren auch kein Nachwuchs hier in dieser Bucht.

Wir fuhren an der Beach Road zu unserem heutigen exklusiven privaten Stellplatz – zu Greg! Es dauerte etwas bis wir den richtigen Weg / Zugang gefunden hatten, aber jetzt sind wir da.

Direkt am Pazifik – keine 5m entfernt

So schön 😀! Greg hat ein kleines Häuschen für uns, das kuschelig warm ist und eine Outdoor-Grill Küche, wo wir unseren Lachs grillten, den wir gestern auf der Lachsfarm gekauft hatten.

Abendessen Fisch 🐟

Großartig – wir sind happy und Greg wollte nur 10N$! Wir sitzen jetzt draußen und es ist nicht wirklich kühl, da das Meer wie immer die Wärme abstrahlt!

Hannes lässt es sich gut gehen 😊!

Hooker Valley Track 🥾🥾

Dienstag, 07. Dezember 2020, 9 Grad

Die Nacht auf dem Stellplatz war sehr ruhig und wir haben auch einigermaßen geschlafen, aber ich war so aufgeregt, dass ich oft wach wurde und immer wieder aus dem Fenster schaute um den Berg (White Horse Hill) 🏔zu sehen 👀!

Es war kalt, auf dem Weg zum Toilettenhaus war man echt schnell unterwegs… 🏃🏼‍♀️!

Nach einer Tasse Tee packten wir den Rucksack und schmierten zwei Brote und dann ging’s um 07:50 Uhr los.

Es waren nur sehr wenige andere Wanderer unterwegs was sehr angenehm war.

Weg zum Mueller Lake

Und der erste Lookout (inkl. Cache 😜) war der Mueller Lake Lookout.

Dann kam die erste von drei Swingbridges. Die Seen sind sehr trüb, weil sie sehr sandig sind und durch die vielen Regenfälle der letzten Wochen sehr ‚aufgewühlt‘.

Es ging weiter auf dem bequemen Weg in Richtung ‚erster Blick auf den Mount Cook‘. Das ist Neuseelands höchster Berg 🏔!

2. Swingbridge

Und kurz danach sah man ihn dann…

Aoraki- Mount Cook

Die Wolken zogen teilweise so schnell vor den Berg und wieder weg, dass es wie fernsehen war – man war gespannt auf den nächsten Moment!

Kurz vor der letzten (3.) Swingbridge und es war nicht mehr weit bis zum Hooker Valley, was das Ziel dieser Tour war.

Wir kamen nach guten 2 Stunden hier an und setzten uns in die Sonne und frühstückten erst einmal 🥖!

Und man schaue auf das Bild ganz genau – ein verrückter Touri im Wasser bei den Eiswürfel 🧊

Dann gingen wir zurück. Der Weg war dann in nur 50 Min erledigt, denn wir machten kaum mehr Bilder und hatten alle Caches bereits gefunden und geloggt.

Zurück bei Mauli zogen wir andere Schuhe an und fuhren los nach Twizel zur High Country Salmon Farm.

Dort aßen wir (auch auf Empfehlung von Sandi und Jochen) leckeren Lachs und Lachs-Sushi!

Lachsfarm

Man konnte die Lachse füttern in den Lachsbecken und somit die schönen Fische auch sehen.

Schwierig zu fotografieren 🙈

Von dort fuhren wir an den Lake Ruataniwha. Was ein Name. Der dritte der vier Seen im Mackenzie Basin.

Dort wollten wir baden, aber es war sehr windig und frisch. Also schauen wir nur den SUP zu und fuhren dann weiter nach Omarama.

Ein schöner kleiner Ort, schöner Campingplatz und viele nette Menschen. Wir duschten und gingen in den Ort in ein Pub und klönten mit Einheimischen. Herrlich! Ein Einwohner der nach seiner Arbeit hier noch mal eben einen Pitcher Bier trank, während seine Frau Zuhause essen kochte, gab uns unsere morgige Tour auf und sagte, wir sollen bei ihm klingeln – Hupen, wenn wir an seinen Ferienhaus am Lake Benmore vorbeifahren.

Wir trafen dann noch ein Ehepaar aus Dunedin, die uns Geschichten und Tipps für Dunedin gaben. Sie sind auf unserem Campingplatz und machen noch bis Donnerstag hier Urlaub.

So nun ist es Abend, wir spielen noch Karten und gehen dann zu Bett! Gute Nacht! 😴

Auf dem Weg zum Mount Cook 🏔

Montag, 06. Januar 2020

Wir starteten nach einem Kaffee in der Sonne in Geraldine und gingen im Ort noch zur Apotheke und zum Bäcker. Wir wollten das echt am besten wirkende Mittel gegen Sandflys kaufen (Goodbye Ssndfly) und Brot für die morgige Wanderung am Mount Cook.

Wir fuhren die schöne SH79 in Richtung Lake Tekapo.

Tolle Landschaft, teilweise wie in Europa, man dachte man fährt in Österreich und wenige Minuten später war alles wieder anders und hatte das satte Grün und die Berge am Horizont.

Wir machten wieder oft kurze Stopps und staunten über die tolle Umgebung.

Unser nächster Halt war Burkes Pass Village. Ein kleines Dorf was eine Nachbildung à la Route66. Großartige Autos standen auf dem Hof, Gebäude und Shops – echt Crazy 😝!

Alter Chevrolet

Wir gingen in die Geschäfte… echt toll gemacht und wirklich wie früher 😇

Und hier steht Neuseelands älteste Kirche. St. Patricks

Oldest union church of NZ

Und wir fuhren weiter in Richtung Lake Tekapo. Es war nicht mehr weit.

Kurz vor der Ankunft sahen wir plötzlich viele Autos am Wegesrand und sahen dann das große Lupinenfeld.

Lupinenfeld
So schön…. 😍

Jetzt war es zum Lake Tekapo nicht mehr weit. Wir parkten in dem kleinen Dorf und gingen an den See und zur Church of the Good Shepherd.

Church of the Good Shepherd

Leider kam gerade ein Bus (Public Transfer) mit Chinesen an. Gruselig 🙈!

New Footbridge in Tekapo
Lake Tekapo

Das türkisfarbene Wasser entsteht durch die Sonnenreflektion an Gesteinsedimente die aus dem Gletscher in die Seen gespült wurden.

Wenige Kilometer weiter ist der größte der vier Seen in dem Gebiet – Lake Pukaki.

Leider konnten wir heute von hier den Mount Cook – Aoraki nicht sehen. Er lag in den Wolken. Aber such dieser See – beeindruckende Farben!

Blick auf Mount Cook 🏔

Von hier ging es dann direkt zum Campingplatz hinter Mount Cook Village – White Horse Hill.

White Horse Hill (DOC Campground)

Nach der Registrierung regnete es etwas, aber es zog dann wieder auf und die Sonne kam durch.

Wir grillten unsere Burger und aßen zuerst bevor wir noch einmal los stapften zu einigen Aussichtspunkten. Es wurde auch echt empfindlich kalt, nur noch 10 Grad und es stürmte sehr.

Als ich kurz mal weg war, wurde Hannes von einer jungen Engländerin angelockt. Als ich zurück zu Mauli kam, hatte Hannes schon zwei Cider in der Hand, die er geschenkt bekam. Die Frau sollte sie nicht mehr trinken, das hat sie eben von ihrem Arzt erfahren. Hanes war die dritte Person, die erfuhr, dass sie schwanger ist. Die beiden waren auf Honeymoon und es war eine Pralinenhochzeit, wie wir ihr dann erklärt haben. Beide lachten herzhaft 🤣🤣🤣!

Wir machten das erste Mal so richtig unsere Standheizung im Mauli an, weil es echt kalt war. wir hatten in der Nacht 6 Grad und sind auch mit langem T-Shirt und 2 Decken zu Bett gegangen!

Wecker wurde auf 07 Uhr gestellt!

Laut Wettervorhersage wurde es am Nachmittag schlechter, also wollten wir früh los gehen.

Great Alpine Highway – SH73

Sonntag, 05. Januar 2020

Als wir von dem super schönen Campingplatz um 10 Uhr fuhren, hatte es 13 Grad.

Aber nun von vorne. Wir haben nach der Nachtwanderung gut geschlafen und in der Lounge unser Frühstück zubereitet und dort auch gefrühstückt. Zu uns setzten sich zwei junge Mädels. Beide Travel & Work in Auckland fur 1 Jahr und jetzt Urlaub auf der Südinsel. In Neuseeland hat man normalerweise 20 Tage Urlaub / Jahr.

Nachdem wir gestern die Wetterkarte studiert hatten und wir mit dem Arthur‘s Pass schon einen Teil des Alpinen Highway gemacht hatten, haben wir uns entschieden, die Küste zu wechseln und einmal die Südinsel zu durchqueren. Die SH73 ist eine super schöne Straße und wir sind super happy, dass wir die Entscheidung getroffen haben.

Wir wollten mit dem TransAlpinExpress von Christchurch nach Greymouth fahren. Das ist eine Empfehlung und wir wollten diese wahrnehmen, sind aber jetzt froh das wir die Strecke mit unserem Campervan gefahren sind und damit noch viel mehr von der tollen schönen Umgebung viel individueller sehen konnten.

Beautiful Road SH73

Man staunte und konnte gar nicht genug bekommen von dem tollen Ausblick. Wir fuhren, hielten ab und zu an, viele Bilder machte ich aus dem Auto und auf halber Strecke besuchten wir Castle Village. Diese Umgebung ist Teil des Filmes Narnia, wo diese als Filmkulisse diente.

Castle Village

Als wir hier ausgestiegen sind, hatte es 26,5 Grad um 11:15 Uhr! Wahnsinn! Nur 85 km weit entfernt!

Wir fuhren weiter um sahen immer wieder die TransAlpinExpress Zugstrecke und waren froh, dass wir diese tolle Umgebung in unserem Mauli erleben konnten.

Unsere nächste Station – Dank CamperMate – war der Riesen-Doughnut in Springfield 🤣!

Nur wenige Minuten weiter kam der Weltbeste und weltberühmte Pie Verkauf in Sheffield.

Die schmecken so lecker. Wir hatten einen bereits als Silvestermenü, aber hier walzenden sie frisch gemacht.

World famous pie!

Bei herrlichem Wetter, aber einem immer starker werdenden Wind, saßen wir draußen und machten Pause. Und dann ging’s weiter…

Wenige Kilometer weiter kam die beste Eisdiele, die sehr leckeres Eis haben sollte. Wir hatten zwar kein Hunger, wollten uns aber eine Kugel holen. Das beste Eis Neuseelands ist das Tip Top Eis. wir bekamen eine Kugel – eine gigantische riesige Kugel. Die war so groß wie drei normale – wir staunten! Und nur 3 N$!

Was eine Genußtour heute!

Wir fuhren dann auf die SH72 und SH77 in Richtung Geraldine.

Auf dem Weg machten wir bei dem Rakaia Gorge River halt und gingen den mittleren Wanderweg zum Lower Gorge Lookout.

Rakaia Gorge River
Unten am Flussufer

Es stürmte so sehr, dass man manchmal richtig weggepustet wurde und das Gleichgewicht verlor 😮! die Wanderung führte in einen Wald hinein, wo es etwas besser und windstiller wurde!

Alte Rakaia Gorge Bridge

Die Aussicht wurde mit jedem Höhenmeter besser!

Und bald erreichten wir unser Ziel den Lookout.

Lower Gorge Lookout

Wieder zurück beim Mauli fuhren wir nach Geraldine. Dort reservierte ich kurz vor unserer Ankunft noch einen Stellplatz und fuhren wenige Minuten später auf unseren Platz. Sehr schön, sehr sonnig, sehr warm.

Wir saßen in der Sonne ☀️ , stellten eine Ladung Wäsche an und planten unsere nächsten Tage im Zusammenspiel mit dem Wetter. Stacey, die Besitzerin half mir noch einen sehr gut getarnten Cache auf dem Platt zu finden!

Wir gingen zu Fuß in das kleine Städtchen und setzten uns in ein Pub und tranken ein leckeres Bier. Die Bedienung brachte uns noch ‚Goodbye Sandfly‘, weil wir schon wieder Stiche bekamen. Aber das Zeug half super gut!

Wieder zurück auf dem Campingplatz gingen wir duschen, Camper aufräumen und dann fertig! 👍🏼😍😘🙏

Und wieder ist ein schöner Tag (fast) vorbei!

SH6 – Great Coast Road und Arthur‘s Pass Village

Samstag, 04. Januar 2020

In der Nacht regnete es und als wir aufwachten und ins Waschhaus gingen, war es trocken und das laute Rauschen des Meeres war wieder das alles überwältigende Hintergrundgeräusch.

Als wir vom Waschhaus zurück kamen sahen wir einen kleinen Kaffee-Stand…

…und holten uns einen frischen Becher Café mit Mandelmilch 👍🏼

Und dann ging’s nach einem kurzen Regenschauer los. Weiter in Richtung Süden auf der SH6 – der Great Coast Road.

Unser nächster Halt war der Coat Creek Falls Walk. Ein Wanderweg durch den Regenwald zu dem breiten Wasserfall Coat Creek.

Regenwald

Am Ende des Weges der breite Schöne Wasserfall. Auf dem Weg ab es etliche Caches, so dass es uns neben der beeindruckenden Natur auch noch Spaß machte.

Coat Creek Fall

Nach dem Spaziergang mit 8 gefundenen Caches ging es zurück zu Mauli. Und dann weiter in Richtung Greymouth.

Das Shantytown besuchten wir nicht, weil es 34 N$ Eintritt kostete und das war es uns nicht wert.

Greymouth ist eine kleine, nicht sehr attraktive Stadt mit viel Industrie und einer kleinen Innenstadt. Es ist jedoch sehr bekannt, weil es die Endstation des TransAlpineRailExpress von Christchurch nach Greymouth ist. Es ist eine der schönsten Zugstrecken der Welt weil man einmal von der Ostküste zur Westküste durch die Neuseeländischen Alpen fährt.

Courthouse Greymouth

Das Flussufer ist sehr hübsch und schön gestaltet.

Greymouth City Town

Wir kamen weiter fahrend auf der SH73 zu der Junction Kumara.

Junction Kumara

Da wir Hunger und Durst hatten machten wir eine kleine Pause u d verkosteten echten eigenen leckeren Honig.

Danach ging’s weiter zum Arthur‘s Pass. Und wir hatten Glück – wir sahen auf der Railway den TransAlpinExpress.

Vorbei an immer wieder vielen lustigen Rinderherden.

Auf dem Weg hielten wir am Deaths Corner Lookout.

Blick Richtung Arthur‘s Pass Village...

Man fährt hier auf 751m hoch und mit 17% Steigung auf den letzten Kilometern. Da hatte Mauli richtig was zu tun!

Wir parkten, zogen Wanderschuhe an und gingen los.

Unser Ziel war der Devils Punchball Fall, der Wasserfall, der 130m in die Tiefe fällt.

Eine schöne kurze Wanderung. Anschließend gingen wir noch zur alten Power Station und dann wieder zurück zu Mauli.

Das Arthur’s Pass Tal

Ein echt kleines hübsches Bergdorf. Da es schon 17:30 Uhr war, fuhren wir ein Stück zurück zu unserem Campingplatz in den Ort Jacksons. Eine Empfehlung von Sandi und Jochen! Großartig! Vielen lieben Dank 🙏!

Der schönste Campingplatz den wir bisher hatten 👍🏼!

Eingangs-Maskottchen

Wir kochten in der großen Lounge und aßen auch dort weil es draußen bei viel Wind echt zu kühl war. Wenige Minuten später machten wir uns fertig fur den Glowworms Walk, direkt hinter dem Campingplatz. Wir bekamen rotes Folienpapier fur unsere Lampen, damit die Kiwis 🥝 nicht erschrecken, denn das gab es hier auch und Kiwis sind nachtaktiv.

Wir gingen 15 Minuten tief in den Wald hinein und waren dann an einer Wand, wie die Besitzerin beschrieben hat und machten das Licht aus und staunten.

Glowworms

Die kleinen hellen Punkte… und ein herrlicher Regenwald…

Müde ging’s dann zu Bett aber happy, weil wieder so ein schöner Tag! ❤️

Westcoast of Southisland NZ 🇳🇿

Freitag, 03. Januar 2020

Wir frühstücken draußen bei tollem Wetter und genießen die gemeinsame verbleibende Zeit.

Murchsion Motorhome

Wir packen, fahren beide noch an die Dumpstation und verabschieden uns dann wieder 😘😢!

Es war sehr schön, kurz aber intensiv und so unglaublich am anderen Ende der Welt Freunde in die Arme zu nehmen und sich für ein paar Stunden heimisch zu fühlen!

Für uns ging es weiter nach Westport und dort gleich Richtung Cape Foulwind. Wir parkten und machten uns fertig fur den Walkway entlang der Küste des Tasmanischen Meers vom Leuchtturm bis zum 🅿️ hinter der Robbenkolonie.

Wir hatten heute ein bisschen Glück mit dem Wetter und konnten bei ungewohnt schönem Wetter den Walkway gehen.

Vegetation entlang des Weges

Es ist schon sehr beeindruckend welch geübte, tolle Vegetation es hier an einer solch rauen Küste gibt 😮!

Das Meer hat ein Kraft, die Wellen 🌊 sind stark, hoch und laut!

Nach 1,5h waren wir an der Robbenkolonie und konnten tatsächlich etliche erkennen. Sie liegen auf den warmen Felsen und sind teilweise kaum von diesen zu erkennen.

Man kommt kaum wieder los bei solch einem Naturerlebnis… es ist einfach nur schön!

Am 🅿️ aßen wir ein leckeres Eis 🍦 und dann ging es die 3,4km wieder zurück. Wir brauchten etwas mehr Zeit, denn es gab 10 Caches auf dem Weg, die wir alle gefunden und geloggt haben! 👍🏼

Unser Weg führte eins an der SH67/ SH6 Richtung Süden weiter. Das Meer immer rechts von uns zu sehen und zu hören – Wahnsinn! Wir hätten an jedem Lookout anhalten und Bilder machen können-so gigantisch! Wir haben dann an jedem 2. Lookout angehalten 😜!

Westcoast SH6

Am nächsten 🅿️ hielten wir an und gingen den Truman Waywalk zur Küste hinunter. Er führt durch einen tollen ‚Märchenwald‘ hinunter zur tosenden See!

Truman Waywalk

Bucht an der Westcoast Truman Waywalk.

Truman Coastline

Wieder zurück bei Mauli fuhren wir wenige Kilometer weiter und waren bei den legendären Pancake Rocks!

Es ist ein 300 Mio Jahre altes Naturphänomen im Paparoa Nationalpark.

Pancake Rocks

Ein Rundgang führt durch diese Gegend.

Mittlerweile war es 17:30 Uhr und wir hatten Hunger. Ich rief im nahegelegenen Campingplatz an und obwohl er voll war, bekamen wir noch einen Stellplatz auf der Wiese direkt am Strand.

Juhu! 😊

Wir gingen dann etwas essen und danach an Strand… es pustete aber es ist unglaublich eindrucksvoll!

Am Abend nach dem Duschen gingen wir an den Strand und beobachteten den Sonnenuntergang.

Das unglaubliche Treffen mit Sandi & Jochen in 🇳🇿

Donnerstag, 02. Januar 2020, 26 Grad

Unser Sonnenaufgang am Strand von Kina Reserve in Tasman.

Wir kochten Café und Tee und saßen draußen mit Elly 🐕 von unseren Nachbarn.

Wir packten alles zusammen und fuhren los in Richtung Lake Rotoiti. Alle haben uns vor der Gegend gewarnt, da es hier unsagbar viele Sandflies gibt.

Aber wir fuhren hin und gingen zuerst in die I-Side. Dort habe ich mich informiert über die Gegend und die Sandflies. Ziehe helle grelle Farben an, keine dunklen und heute ist es windig, da gibt es keine Sandflies.

Wir gingen dann zu Fuß zum Lake Rotoiti und es waren etliche Einheimischen da, die badeten und am Strand lagen. Keine Sandflies 😀!

Lake Rotoiti

Es gab beeindruckende Aale unter dem Holzsteg…. und Schwäne, Enten!

Aale

Die Kulisse war großartig!

Lake Nelson Nationalpark

Wir fuhren nach einem kurzen Aufenthalt weiter, weil wir hatten einen Termin!

15 Uhr treffen mit mit Sandi & Jochen bei der Buller Gorge Swingbridge.

Sandi und ich haben in Stuttgart 1990 zusammen studiert und sehen uns seither ungefähr alle 4 Jahre. Es ist eine absolute Freude, Wahnsinn…dass wir beide (vier) uns am anderen Ende der Welt treffen 😍 – 182.000 km in der Ferne 😎

So schön…..😍

Wir gingen zusammen in den Park von Buller Gorge Swingbridge.

Swingbridge

Das ist Neuseelands längste Hängebrücke. Man muss 110m überqueren 🙈!

Wir gingen nach der Überquerung der Brücke in den dahinterliegenden Park.

Podocarp Wald

Es war sehr sehr schön gemeinsam durch den Park zu gehen und unendlich viel zu erzählen und viele viele Eindrücke 😍 auszutauschen

Danach ging’s weiter zum reservierten Campingplatz Motorcamp Murchsion.

Unsere Stellplätze und Anleger 🍻

Wir bekamen zwei tolle nebeneinander liegende Stellplätze und waren happy.

Nach dem Duschen ging’s in die Küche zum Kochen, denn draußen gab es nicht nur viele Sandflies sondern auch flüssigen Sonnenschein ☀️!

Wir sitzen noch bis spät am Abend und erzählen uns von unseren Ereignissen, Erfahrungen, etc. Es ist soooo schön!

Farewell Spit am Neujahrstag

Mittwoch, 01. Januar 2020, 25 Grad

Am Campingplatz in der Golden Bay verabschieden wir uns von Robyn und Glyn und fahren weiter Richtung Norden zum Farewell Spit.

Das ist die längste Landzunge Neuseelands. 26 km von 32km sind oberhalb des Meeresspiegels und man darf ca. 4km auf der Landzunge spazieren gehen. Der restliche Weg ist für Privatpersonen gesperrt.

Wir gehen zuerst hoch zum Café, aber es ist leider nicht mehr geöffnet, weil abgebrannt 😮

Skelett, was den Brand überlebt hat 🙈

Der Weg in Richtung Spitze ist super angenehm gewesen, weil wir mit Schiebewind gegangen sind. Wir sind noch ein Stück weiter gegangenes erlaubt, weil wir viele Vögel gesehen haben.

Es gab bewachsene Dünen am Anfang, die dem Spit Halt geben und weiter Richtung Leuchtfeuer Sanddünen.

Am Wendepunkt war ein Cache versteckt, den wir gefunden haben und ab dann war es schwer zurück zu gehen.

Erfolgreich 👍🏼

Der Wind kam nun nicht nur von vorne sondern war deutlich stärker geworden, weil auch auflaufendes Wasser war! Es war echt anstrengend zu gehen und die Sanddünen peitschten den Sand über der Strand.

Heute waren viele Einheimischen hier um mit Ihren Familien, Kindern, etc. den Neujahrstag zu beginnen.

Nach 2,5 Stunden und 11km waren wir zurück bei Mauli und mussten erst einmal Schuhe entleeren, Mund vom Sand freispülen und alles im Mauli wieder verstauen. Dann fuhren wir wieder den Weg zurück so lange wir Lust hatten.

Wir fuhren die SH60 zurück und bei dem schönen Wetter sah man an den Lookouts die einmalige Landschaft.

Harwood Lookout 👀

Ab Motueka suchten wir einen Stellplatz. Unser Wunschplatz im Hafen war gerade mit dem letzten freien Platz belegt worden. Mist….😮!

Aber wir fanden einige Kilometer weiter einen schonen in Tasman, das Kina Reserve.

Es gab eine Outdoor-Dusche und Badewanne was und die Möglichkeit gab, dass wir nach dem Baden im Salzwasser uns abduschen konnten – perfekt 👍🏼!

Mike und Fy, unsere Nachbarn, waren sehr nett. Elly die Hündin war lieb und nachdem wir gegessen hatten, saßen wir zusammen und sie schauten über unsere geplante Tour auf der Südinsel und haben uns Tipps und Anmerkungen.

Am Abend spielten wir zusammen Karten. Wir Frauen tranken einen Gin Tonic, Hannes wurde von Mike zu Whisky 🥃 eingeladen!

Mike und Fy aus Wellington

Interessant war wie heute Abend die Sonne am Himmel stand. Man sah einen roten Ball, aber nicht wirklich eine normale Sonne. Mike erklärte uns, dass dies darin begründet ist, dass der Smog von den Buschbränden von Australien nun auch über Neuseeland Himmel Einzug erhalten hat 😮!

In der Nacht wurde es wieder sehr feucht und frisch. Wir packten alles in Camper und gingen zu Bett!

Abel Tasman Coast Walk

Dienstag, 31. Dezember 2019 – New Year Eve – wir es hier überall genannt wird.

Es wurde heute wieder der Wecker gestellt, aber wir wurden durch eine Sirene (Feuer⁉️) sowieso geweckt.

Wir kochten uns Café und Tee und machten alles startklar für die Abfahrt nach Mãrahau. Dort parkten wir Mauli um 08:45 Uhr auf dem Carpark des Abel Tasman Coast Walk. Dann schmierten wir Brötchen, packten die Rucksäcke und gingen los zum Wassertaxi im Ort.

Dort buchten wir unsere Wasser-Taxifahrt zur Bucht Anchorage. um 10:30 Uhr startet das Wassertaxi.

WaterTaxi Abel Tasman

Wir wurden tatsächlich im Boot sitzend auf dem Hänger ins Wasser gefahren. Crazy!

Und dann ging’s auch mit erfahrenen Guides ins Wasser und dort wurden wir dann abgehängt und los ging die wilde Fahrt!

Echt gut organisiert!

Unser Skipper fuhr zuerst um die Ecke zu dem Wohl am häufigsten fotografierten Stein in NewZealand – dem Split Apple Rock!

Split Apple Rock

Und dann vorbei an der Insel Adele Island – eine unbewohnte Insel auf der viele Tiere leben und die wichtig für den Abel Tasman Nationalpark ist. Wir sahen tatsächlich Seelöwen und eine Robbe im Wasser.

Ganz hinten auf den Steinen liegend

Und dann direkt weiter zur Bucht von Anchorage. Dort mussten wir aussteigen und an Land (durchs Wasser) gehen.

Anchorage Bay

Und dann starteten wir unsere Wanderung auf dem beliebtesten Great Walk in NewZealand – dem Abel Tasman Coast Walk.

Es ging gleich bergauf von wo wir eine tolle Aussicht auf die Torrent Bay hatten.

Torrent Bay

Der Weg ist super schön und gut zu gehen. Es gab einige Caches, die wir einsammelten und wir hatten auf dem ganzen Weg viel zu schauen, hören und fanden diese Wanderung sehr schön.

Sandy Bay

Nach 4h, 14,5km waren wir wieder am 🅿️ bei Mauli und freuten uns.

Gateway zum Great Walk

Wir fuhren danach weiter in Richtung Norden zur Golden Bay und unserem Campingplatz.

Wir bekamen einen schönen Stellplatz, den letzten und wurden sofort von unseren Nachbarn eingeladen zur Party heute Abend, 2 Zelte weiter zu kommen.

Unser Mauli

Wir wollten aber erst baden am Strand, also gingen wir los wenige Meter zum Strand – dem Golden Bay!

Golden Bay

Das Wasser war ruhig, mal ganz ohne Wellen und auch schon weit weg. Aber sehr schön!

Zurück am Campervan machten wir unser Essen – neuseeländische Tarte. Heute früh frisch vom Bäcker gekauft. Sehr lecker!

Dann hab’s einen Avocado-Dip und Nachos und dann war der erste Hunger gestillt. Als letzten Gang grillten wir einen Schafskäse mit Oliven und Zwiebel!

Wir duschten und als wir um 21:30 Uhr zurück am Camper waren, wurden wir schon aufgefordert zum Strand zu kommen. Das Feuerwerk begann. Am Strand ist es erlaubt zu Knallern und Feuer zu machen. Das machten alle auf dem Campingplatz auch gerade wegen den Kindern, die Marshmallow wie Stockbrot grillen.

Jeder ging

Jeder ging mit einem Glas oder einem Bier in der Hand zum Strand. Dort sprachen wir dann mit der Partygruppe und mit Glyn und Robyn. Einem Ehepaar aus Christchurch. Er war selbstständig bis letztes Jahr und hat luftgekühlte Porsche repariert bzw. gewartet.

Um 22:30 Uhr gingen wir zurück ins Partyzelt und wir mussten mit kommen. Es wurde schon getanzt und die Musik war good 👍🏼

Ja und dann war es schnell kurz vor Mitternacht. Glyn holte schon Sekt und dann wurde angestoßen 🥂 und alle wünschten uns ein gutes neues Jahr und es war eine schöne Geste von allen. Dann wurde ein großer Kreis gemacht, jeder überkreuzte die Arme vor sich und nahm den Nachbarn an die Hand.

Um 1:15 gingen wir in unserem Camper und fielen müde und glücklich ins Bett!

Happy new Year 2020!

Rabbit 🐇 Island

30. Dezember 2019, sonnig, warm 24 Grad

Heute früh wollte ich Yoga am Strand mit machen, aber dann kam’s anders.

Beim Waschen im Waschhaus sah ich eine Anzeige, Fahrradvermietung und Fähre Rabbit Island. Contact or text to..,

Das wollten wir heute machen und plötzlich dachte ich, dass wir nicht die einzigen sein würden und notierte mir die Nummer. Ich schrieb eine SMS und reservierte 2 Fahrräder 🚲🚲!

Dann bekam ich prompt eine Antwort und die Bestätigung. Großartig!

Also machte ich mit Hannes unser Frühstück-scrambled eggs with bacon! Mega!

Dann waren wir in a hurry because we want to reach the ferry at 10 a.m.

Und wir mussten noch Fahrräder abholen!

Es klappte alles, Fahrräder geholt, Ticket fur die Fähre und rauf! 5 Minuten Überfahrt.

Wir radelten los und gingen den Strand anschauen.

Ein toller Sandstrand. Wir waren ganz alleine hier aber zuvor suchten und fanden wir (Hannes) noch einen Cache 👍🏼.

Abel Tasman Coast Taste Trail
🐻 im Tasmanischen Meer

Wir fuhren aber erst einmal weiter. Von Rabbit Island zur Rough Island und dann entdeckten wir noch Bird Island.

Tidal access only!

Dort gab es auch noch einen Cache und wir waren beeindruckend wie schnell das Wasser Anstieg, obwohl wir nur wenige Minuten auf der Insel waren.

Bird Island

Um 13 Uhr waren wir zurück an unserem Strand. Dann musste ich erst einmal bauen, weil ich schon seit Tagen an den heutigen Tag denke, ganz besonders seit heute früh!

Wir badeten im Meer und genossen den Strand. Es war sehr schön 😍!

Wir radelten zurück zur Fähre. Am Anleger trafen wir wieder Einheimische und Hannes bekam ein rettendes Bier von ihm geschenkt 👍🏼🍺!

Nach der Überfahrt haben wir die Räder 🚲🚲 zurück und setzten uns an die Promenade und dort genießen wir noch immer unseren Urlaub 😍!

Brewery Port Mapua
Abendessen 😜 im Port Mapua bei Live Musik 🎶

Wieder zurück bei Mauli bereiten wir alles vor fur die morgige Wanderung auf dem Abel Tasman Coast Track!

Kayaking im Pelorus River und Fahrt in den Abel Tasman Nationalpark

Sonntag, 29. Dezember 2019

Heute wurde wieder der Wecker gestellt denn wir mussten um 08:45 Uhr am Blue Moon sein. 5 Minuten vom Kiwi Campingplatz entfernt. Dort konnten wir auch gut mit Mauli parken.

Shine unser Guide begrüßte uns und wir trafen sogleich Anja und Bernhard aus Aschaffenburg, die mit uns auf Tour kamen. Super kleine gute Truppe. Anja und Bernhard sind sehr gute geübte Kajakfahrer!

Wir fuhren den Pelorus River mit dem Auto ein ganzen Stück Fluss aufwärts, da er hier keinen hohen Wasserstand hatte. Der Fluß wird nur durch Regen und Schmelzwasser gefüllt. Wir kamen auf einer Range an und zogen Schwimmwesten an, Boote mussten den Berg hinunter zum Fluss getragen werden.

Shine erzählte uns viel von der Fauna, vom Silberfarn. Warum er so wichtig fur die Maori ist, wie an den großen Bäumen Nektar durch Parasiten erzeugt wird und man ihn sehen und schmecken kann….

Aber dann ging’s endlich ins Wasser, ins Boot.

Start der Tour

Wir fuhren gemütlich los und an schwierigen Stellen zeigte er uns wie wir durchs Wasser steuern sollten. Anja und Bernhard ließen uns vor, da sie es ja konnte .

Wir paddelten ganz gemütlich und hatten eine traumhaft schöne Kulisse. Nur Natur pur und ab und zu eine Stromschnelle oder eine kleine Herausforderung. Einmal wurden wir etwas nass, weil uns ein kleiner Fahrfehler unterlaufen war – Shine freute sich 🤣 und dann kamen wir wohl zu seiner Lieblingsstelle. Er sagte nichts, fuhr nur vor und wir kamen hinterher.

Einmal komplett geduscht. Der Strudel hat uns einmal komplett überrollt und die Welle ins Boot – das Boot voll Wasser, aber wir sind nicht gekentert 👍🏼

Wir fuhren noch ein kleines Stück weiter und dann durften wir aussteigen, Boot entleeren und dann erzählte uns Shine die Geschichte des Ortes an dem wir standen und von der er Bilder vom Original-Dreh hatte.

Hier wurde die Szene im Hobbit-Film den Wasserfässern gedreht. Der Wasserfall hatte natürlich nicht so viel Wasser wie im Film. Da wurde mit WSser aus Fässern nachgeholfen.

Hobbit Drehort des Wasserfalls
Pelorus Bridge
Shine – Tourguide

Shine ist NewZealand Meister im Hang-Gliding. Er hat letztes Jahr die NZ Meisterschaften gewonnen und wR dieses Jahr in Italien als Vertreter von NZ in den Dolomiten am Start. Er kannte leider Winde, Berge und Gegend zu wenig und wurde nur 80 von 150 Teilnehmern.

Er ist der einzige Guide der den Pelorus River mit dem Kayak befahren darf und hat uns noch viel über das Wasser, die Menschen, die Asiaten etc. erzählt.

Eine tolle Tour – riesigen Spaß und tolle einsame Natur.

Danach zurück, umziehen, Bilder von seiner SIM Karte runterladen und los nach Nelson. Einkaufendes Tanken und dann weiter einen Stellplatz suchen.

Da alle Campingplätze voll und ausgebucht dich, konnte ich keinen im Vorfeld bekommen. Mittlerweile wR es schon 15:15 Uhr – da braucht man auf die freien Plätte nicht mehr hoffen, die sind eh schon voll.

Aber ich hatte Glück – fand einen schönen, günstigen in Matua, gleich neben der Rabbit 🐇 Island und rief an. Wir dürfen kommen – sie bringen uns noch unter 👍🏼👏🏼👏🏼

Herzlich willkommen im Abel Tasman Nationalpark!

Der Strand direkt am Platz

Wir gingen gleich baden und tranken ein Alster am Strand (hier ist das Wasser richtig salzig) und gingen dann erst zurück zum Camperz um alles aufzubauen.

Heute wurde gegrillt. Frisches Fleisch, Zwiebel und Champignons und grüner Spargel.

Guten Appetit!

Nach dem Essen Planung fur Morgen und 31.12.2019 gemacht und dann duschen, Kartenspielen und in Heia 😴!

Beach-Tag 🏖 im Marlborough Sounds

Samstag, 28. Dezember 2019, Havelock ⛅️☀️, 20 Grad

Unser Campingplatz

Heute Morgen passierten schon tolle Dinge hier. Unsere Nachbarn mit den zwei großen Hunden haben ein Auto mit einem Zwinger auf einem Pickup. Die Hunde wurden schon früh geweckt und bekamen ihr Frühstück. Ein frischer ganzer Hase….😯 🙈😱

Wir zogen unsere Betten ab und ich ging ins Waschhaus. Bei dem sonnigen warmen Wetter bot sich an die Bettwäsche zu waschen.

Dann frühstückten wir in Ruhe, Wäsche noch in Trockner und nachdem alles fertig war, fuhren wir mit gepackter Badetasche los zum Kenepuru Sound.

Man(n) (Hannes) kann unseren heutigen Tag kurz und knapp wiedergeben:

Am Anfang war es schwierig, es fing mit unserer Wäsche an, aber ab Mittag war es großartig.
In den Sounds ist es bei Hochwasser sehr schwierig eine Bucht zum Baden zu finden. Es gibt nur wenige 😌!

Wir fuhren los und jetzt war im Gegensatz zu gestern Abend Wasser in unserer Bucht von Havelock.

Havelock und Hafen

Wir fuhren wieder auf dem Queeen Charlotte Drive bis Linkwater.

Queen Charlotte Drive

Dann rein in die Sounds – immer Richtung Kenepuru Sound.

Marlborough Sounds

Wir fuhren die Straße hoch in den Kerepuru Sound und nach wenigen Minuten sahen wir – Eiervetkauf! Bei Sophie…leider war sie nicht Zuhause 😢. Wir fuhren die Kenepuru Road immer weiter, doch keine Bucht, aber unendlich viele Stellen, die die Möglichkeit ausschilderten, Boote zu Wasser zu lassen. Macht auch Sinn in der Gegend hier!

Double Bay

Hier war ein sehr schöner Free Campground für vier Campervans. aber wir fuhren weiter. Es war eh alles schon gelegt und wir brauchten keinen Platz.

Ich sah einen Multi, lass die Logs und sagte zu Hannes, hier gibt es einen schönen Strand. Den Multi konnten wir nicht lösen, aber wir fanden die schöne Bucht zum Badeln.

Moetapu Bay – offener Fjord

Wir hatten zwei Möglichkeiten – eine ruhige Bucht und der offene Fjord zum Meer – der Sound – Zugang

Moetapu Bay – ruhige Bucht

Bis 15:30 Uhr baden, Muscheln suchen, spazieren gehen, etc.

Auf dem Rückweg hatte Sophie für uns bereits ein duzend Eier für $5 am Eingangstor platziert, die wir sofort einsammelten und happy waren!

Dann zurück zum Campingplatz und wir mussten umziehen, weil ein echt netter anderer Gast sein Party-Vorzeit auf unsere Side aufgebaut hat. Obwohl unsere Decken, Stühle, alles da stand. Der Platzwart Toni hatte uns vergessen, dass wir wieder kommen 😱! Aber er entschuldigte sich und gab uns einen anderen Platz.

Hier wurden wir herzlich begrüßt und gingen dann Muscheln essen, um die Ecke in Hafen in das Café SlipIn.

Der Ort Havelock ist der Weltbeste und bekannte Ort fur fur Green Shell Mussel. Die mussten wir also heute Abend essen und es war gigantisch! So lecker!

Die toll grün farbigen Miesmuscheln…

Zurück am Camper gingen wir duschen und spielten danach noch draußen Karten und freuen uns auf morgen! Kayak-Tour im Kaituna River! 🛶

Gute Nacht 💤 und ganz viel Sonne ☀️ in den Süden der Südinsel zu Sandi und Jochen!

Interislander KAIARAHI zur Südinsel

27. Dezember 2019 – wir wechseln von der Nordinsel zur Südinsel!

Hier unsere Stationen und unsere Route (in rot markiert) der Nordinsel 🇳🇿.

Route der Nordinsel – Gesamtkilometer: 3.122

Die ersten Campervans verließen den 🅿️ um 04:00 Uhr 😯. Um 6 Uhr konnte man einen schönen Sonnenaufgang über dem Hafen anschauen.

Sunrise 🌅

Heute um 12 Uhr geht die Fähre von Wellington nach Picton. Wir fuhren davor noch in die City und stellten uns auf einen 🅿️ um einen Café irgendwo zu trinken. Auf dem 🅿️ mussten wir am Automaten unser Kennzeichen eingeben und 4$ bezahlen – Crazy! Kein Zettel – alles elektronisch!

Wir gingen einen Café trinken und erlebten heute dann das normale windy Welly. Es 💨💨💨 !!

Wir fahren rechtzeitig zur Fähre und waren leider erst bei der falschen 🙈. Aber wir hatten genug Zeit – wir fanden die richtige und sind schnell eingechecked.

Die richtige Fähre ⛴

Wir warten auf das Boarding. Haben alles gepackt, alle Gasanschlüsse geschlossen, die Gasanlage abgestellt. Dies ist Vorschrift und wurde auch persönlich kontrolliert.

Wir fuhren 15 Min früher ab, weil die Fahrtzeit auch 15 Min mehr betrug. Die Beladung verlief wie am Schnürchen und wir kamen aufs Sonnendeck und hatten einen tollen Platz am Heck.

Die Fahrt war sehr ruhig. Nachdem wir aus der Abdeckung der Berge von Wellington raus waren , wurde es deutlich windiger und wir waren fur ca. 50 Min auf offener See zwischen den Inseln. Dann ging’s in die Marlborough Sounds und die Berge und Fjorde kamen. Es sah toll aus. Das bei strahlendem Sonnenschein ☀️. Die letzte Stunde fuhr die Fähre dann durch den Queens Charlotte Sounds. Wunderschön!

Aus der Ferne sahen wir früh die Stadt Picton auf der Südinsel und legten wenige Minuten später neben der AIDAAura an.

Old Penarrow Lighthouse
Westcoast Wellington
Start of the Marlborough Sounds
Marlborough Sounds
Queen Charlotte Sounds
Picton Hafen

Nach dem wir die Fähre in wenigen Minuten verlassen hatten, fuhren wir die kleine Küstenstraße Queen Charlotte Drive nach Havelock.

Lookout 👀 Queen Charlotte Drive

Wir fuhren weiter und kamen unserem Zielort näher. Kurz davor war noch eine kleine Cacherunde im Wald mit empfohlenem Lookout. Wir machten halt – es war sehr warm 😅 und gingen die kleine Runde und sahen den tollen Queen Charlotte Sounds von oben.

Queen Charlotte Sounds

Und unser kleines Dorf ebenfalls.

Havelock

Leider sehr Low Tight – kein Wasser 😱!

Wir buchten im Ort unsere Kajakfahrt für Sonntag bei einer kleinen Agentur und einem deutschen Mädel, was hier Praxissemester macht (es gibt schlechtere Plätze) und fuhren dann zum Kiwi Campingplatz in Havelock. Hier war sehr viel los. Wir bekamen zwischen einheimischen Familien aus Christchurch einen Platz und wurden nach wenigen Minuten mit Tipps und Tricks versorgt und…

… eben frisch selbst getauchten Austern. Sie öffneten diese gerade und wir durften probieren. Großartig! Soooo lecker! Wir erkundigten uns nach dem Pelorus Sound per Wassertaxi oder Tour zu machen oder nicht. Da wir bei so tollen Wetter und Sicht mit der Fährs durch den Queen Charlotte Sounds gefahren sind, rieten uns alle ab.

Also machen wir morgen auf eigene Faust den Kenepuru Sound.

Wir grillten unser Fleisch und Gemüse und Schafskäse in der Outdoor Küche da es irre windig wurde.

Danach duschen, draußen sitzen mit den Nachbarn klönen – fertig!

Ein weiterer wundervoller Tag ist zu Ende 👍🏼!

Wellingston – Windy Welly

26. Dezember 2019 – Boxing Day, the day after Christmas Day in 🇳🇿

Heute war früh viel los auf unserem Stellplatz, viel Umtrieb und ich war früh wach und bastelte draußen vor dem Camper.

Nach unserem Frühstück fuhren wir los weiter Richtung Süden in die windigste Stadt der Welt – Wellington. Die Hauptstadt Neuseelands. Nur an wenigen Tagen im Jahr ist es hier nicht windig oder es regnet nicht. Gestern hatten wir Glück und erwischten einen solchen tollen Tag!

Wellington ist eine tolle Stadt. Die muss man gesehen haben. Das Flair, die Menschen, das Stadtbild, der Hafen, die Berge, etc. – einfach großartig.

Um 11:20 Uhr waren wir auf dem einzigen Free Campside Platz den es in Welly gibt. Unser Plan ging auf morgens hierher zu fahren, wenn die ersten aus der Nacht weg sind und einen Platz zu bekommen 👍🏼.

Wir haben saubere Toiletten und Trinkwasser um die Ecke. Besser geht nicht.

Blick auf die Evans Bay Marina

Aus CamperMate wussten wir dass der Bus direkt um die Ecke in die City fuhr. Also stapften wir los. Vorher zogen wir uns noch im, da es frisch war und nur 16 Grad hatte und wir den ganzen Tag unterwegs sein wollten 🙈!

Der Bus hielt in der Innenstadt und wir landeten direkt in der Cuba Street. Der Einkaufsmeile.

Bucket Fountain

Wir holten uns einen Café mit Mandelmilch und schlenderten los. Es ist hier in Neuseeland übrigens kein Problem überall Mandel- oder Hafermilch zu bekommen 👏🏼👏🏼!

Windy Welly (Wellington)
Solace in the Wind – berühmte Skulptur im Hafen und 🐰😎

Wir wurden von Helfern der I-Site angesprochen und fragten gleich ob das Te Papa Museum geöffnet hat. Ja – also nichts wie hin! Das tollste und schönste Museum Neuseelands!

Ja, das können wir bestätigen und erweitern – wir waren in keinem schöneren – egal wo – bisher.

Es gibt auf 4 Ebenen verschiedene Themengebiete und wir schauten uns natürlich die Entstehung und Geschichte Neuseelands an.

Ein Tölpel – weil wir ihn nicht in live besichtigen konnten
Ein Albatros 👍🏼

Als wir hiermit fertig waren, ging’s in die besondere, aktuelle Kriegsausstellumg – 1. Weltkrieg. Eigentlich wollten wir da nicht rein, es wurde uns aber sehr empfohlen und als wir jetzt vor dem Eingang standen, war keine Schlange. Also gingen wir doch mal schauen…

Eingang in die Geschichte des Krieges Neuseelands

Es war gigantisch. Ich hatte teilweise Gänsehaus. Es begann mit…

…diesem Raum! 2,5 mal Lebensgröße. Eine Nachbildung des Soldaten im 1. Weltkrieg!

Man wurde durch die gesamte Zeit geführt mit Erzählungen, Videos, Interaktionen und immer wieder diese beeindruckenden ‚Puppen‘! Man war plötzlich in einem Gang, der genauso ausgestattet war, wie ein Lager der Menschen im Krieg.

Wir waren wirklich sehr beeindruckt und waren froh, hierher gegangen zu sein.

Als wir wieder draußen waren, fragten wir uns, warum wir lange Hosen und Jacken mit hatten 🙈!

Es war soooo warm, so heiß und dass bei jetzt 17 Grad! Kein Wind, Sonne satt und fast keine Wolken mehr! Wahnsinn!

Habour of Welly

Wir gingen weiter zum Wellington Museum entlang der Uferpromenade und dann zur Station der Wellington Cable Car um hoch in den botanischen Garten zu fahren.

So klasse! So gegensätzlich 👍🏼

Wir trafen heute sehr viele Deutsche, denn eine AIDA, die übrigens von Hannes ausgestattet wurde, lag im Hafen. Die AIDAAura war auf Weltreise – 118 Tage! wir sprachen mit Gästen und sahen auch in etlichen Caches die Spuren der Deutschen der AIDAAura in den Logbüchern.

Vom Park ging’s direkt ins Regierungsviertel. Zum Beehive – dem Bienenstock 🐝 – weil das Gebäude so aussieht und den Sitz der Regierung Neuseelands beinhaltet. Dann weiter zum ältesten Holzgebäude der Südhalbkugel – auch da sind Regierungsbereiche untergebracht.

Beehive – Bienenstock

Dann zurück am Ufer zur City, wir hatten Durst und Hunger!

Yenga in Lebensgröße 👍🏼

Und viel Spaß inmitten von Einheimischen und Touristen in Bars und auf der Placa am Hafen!

Um 17:30 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zum Mount Victoria. Der Stadtberg, von dem man eine tolle Aussicht haben soll – wenn es wolkenlos ist! Auf dem Weg trafen wir…

Große Vögel…
Große Fische…

Und dann ging’s hoch! Aber so richtig! Als wir die ersten Höhenmeter hinter uns hatten, waren wir einmal durch geschwitzt 😅! Aber wir gingen tapfer weiter bis ganz hoch zum Lookout 👀!

Die gesamte Bucht 😊
Auch hier Maori Kunst
Flughafen Wellington

Grandios! Dann zurück zur Innenstadt. Wir schauten, wann unser Bus fuhr und gingen ein Bier trinken und was Essen. Dann mit dem Bus um 21 Uhr zurück in Hafen zu unserem Mauli. jetzt war es hier richtig voll und schön!

Planung für Abel Tasman
Blick 👀 auf den Hafen

Ein richtig toller Tag, ein toller 2. Weihnachtstag – Boxing Day. Da ist hier in Neuseeland richtig was los. Da wird auch alles reduziert in den Geschäften angeboten – herausgeboxt ⁉️

Das krasse Gegenteil zu gestern – dem 1. Weihnachtstag.

So nun ist Weihnachten 🎄 vorbei!

Morgen geht es auf die Südinsel 👏🏼👏🏼

Travelling on Christmas Day

25. Dezember 2019 – Christmas Day in 🇳🇿

Als wir aufwachten, war schon richtig was los auf dem Platz. Vor unserer Haustür waren zig Enten 🦆 und Erpel, in der Hoffnung von uns oder von den Dänen 🇩🇰 etwas zu essen zu bekommen.

Wir kochten Café, machten Frühstück mit Kiwi 🥝, Iwik und Vanillekipfel aus 🇳🇿 und unserem kleinen Weihnachtsbaum 🎄.

Zusammen mit den Dänen frühstückten wir und sprachen über alles mögliche. Auch sie wollten zu den Kidnapper Cliffs, aber diese waren geschlossen und nur noch über eine Landtour buchbar, erreichbar 😢!

Cape Kidnapper

Der Weg an der Küste war zu gefährlich bzw. nicht mehr ganz vorhanden. Auf dem Cape ist das größte Tölpel-Aufkommen, was es auf der Welt gibt. Das hätten wir uns sehr gerne angeschaut, aber auch eine Tour war an Chrismas Day nicht buchbar.

Wir machten nach dem Frühstück oder während dessen unsere kleine Bescherung. Bedingung: das Geschenk musste auf der Reise erworben worden sein, nicht aus 🇩🇪 mitgebracht.

😍😍😍

Ich hab mich riesig gefreut! Danke lieber 🐻!

Wir fuhren um 10:30 Uhr vom Platz in Richtung Napier. Diese Stadt wollten wir doch anschauen. Sie wurde 1931 komplett zerstört durch das schwere Erdbeben auf der Nordinsel und wurde somit im Stil der 1920-1940iger Jahre neu aufgebaut – Art Deco Style!

Ein typisches Gebäude

Wir gingen durch einen kleinen Park – Clive Square.

Ringsherum die Art-Deko Style Gebäude
Clive Square Park in Napier
Eine evangelische Kirche

Der Christmas Gottesdienst war gerade zu Ende, wir durften noch rein und der Pastor Toni kam und sprach mit uns.

Emerson Street

Dann gingen wir die legendäre Emerson Street zum Strand hoch und waren schon tief beeindruckend. Zum einen auf Grund der Gebäude und dem Stadtbild und anderseits weil kein Mensch zu sehen war. Gespenstische Stille, Ruhe – alle feierten in den Familien Christmas Day. Da es heute für neuseeländische Verhältnisse kalt war, waren die Einheimischen auch nicht zum Christmas Day am Strand – mit Nikolausmützen. Denn Santa Claus bringt heute die Geschenke 🎁!

Immer noch die Emerson Street
Eine typische Skultptur

Wir gingen an den Strand, an eine Art Seebrücke und schauten aufs Meer. Hier war es angenehm warm, durch das Meer.

Das ist der Blick auf die zentrale Stelle von 1931 – als das Erdbeben die Stadt vernichtete.

In tolles Stadtbild – menschenleer

Als wir nach Napier fuhren sahen wir jedoch viele Männer mit 5kg Eiswürfel-Tüten. Das wiederholte sich auch in Napier rund um die Tankstellen. Das ist wohl ein wichtiges Utensil fur Christmas Day 🙈⁉️

Uferpromenade

Was glaubt Ihr wohl, wie es war als wir hier vorbei gingen. Ja, zu einem Cache. Aber Hannes fielen plötzlich die Düsen am Boden auf und meinte, der Boden ist nass, ev. kommt hier gleich Wasser raus und machte einen Schritt zur Seite – gerade rechtzeitig denn dann kam das Wasser auch schon mit Macht aus den Düsen. Erinnerungen an London mit den Kindern wurden wach….😎 💦 👖 🐻

Wir fuhren nach unserer Besichtigung tanken und dann durfte ich das erste Mal Mauli fahren. Das war großartig! Ein guter Tag zum Starten mit dem Linksverkehr. Es war nix los oder kaum Verkehr und es machte echt Spaß. Ich fuhr und fuhr und fuhr und schon waren wir um 15:30 Uhr in Martinborough. Ebenfalls ein großes Weinanbaugebiet. Aber auch hier tote Hose – Geisterstadt.

Ein wirklich tolles Städtchen. Tolle Gebäude, aber alle zu – bis auf das Hotel des gleichnamigen Ortes.

Die örtliche Brauerei, das Weingut – alles zu. Ein Lolli-Laden – auch zu 😢🙈

Wir gingen zurück zum Camper und kochten uns Nudeln mit Spinat-Béchamel-Soße und tranken Rotwein 🍷zur Feier des Tages. Sehr lecker!

Fazit: Der Christmas Day in Neuseeland ist ein gespenstischer Tag. Alle Einheimischen sind in den Häusern, Familien. Keiner ist unterwegs, weil es ist auch nichts geöffnet. Kein Restaurant, keine Lokation, keine Attraktion – nix!

Wir freuen uns, dass wir einen so schönen Stellplatz haben, unser Bäumchen und morgen Boxing Day ist. So heißt der Tag, nach Christmas Day!

Von Turangi nach Napier/Hastings (Ostküste)

24. Dezember 2019 – hier ein normaler Tag bzw. der Tag vor Weihnachten in Neuseeland 🇳🇿

Wir haben schön Kaffee getrunken auf dem Campingplatz und in Ruhe alles fertig gemacht. Das Wetter war noch herrlich warm und schön sonnig.

Unsere Fahrt ging heute über die SH5 auf die andere Seite, Napier an der Ostküste der Nordinsel. Wir fuhren durch eine ganz andere Landschaft, aber es war trüb und regnerisch. Gut geeignet zum Fahren….👍🏼

Um 12:30 Uhr kamen wir in Napier an, fuhren durch, direkt nach Hastings zur I-Site.

Hastings City – Chrismas Feelings

Hastings ist 1931 durch das schwere Erdbeben nicht so zerstört worden, wie die bekanntere Stadt Napier. Hier gibt es noch alte Gebäude, die das Erdbeben überlebt haben.

I-Site in Hastings

Nachdem wir uns über die Winery’s erkundigt haben, alle unsere Fragen los wurden (z.B. sind morgen am Christmas Day die Tankstellen auf?) gingen wir einkaufen. Weil…morgen alles geschlossen und am 26.12. wissen wir es nicht genau.

Wir fuhren dann direkt zum gebuchten Campingplatz Top10 Hastings Holiday Park. Das erste Mal ein TOP10. Der ist aber such sehr gut ausgestattet, sogar mit Pool 👍🏼.

Nachdem wir am Strom hingen ging’s direkt zurück zur Rezeption und dort warte schon das Taxi, was ich bestellt hatte. Wir wurden dann die Weinstraße Te Mata Road hinunter gebracht und der Taxifahrer zeigte uns alle vier Weingüter und empfahl uns auch das Weingut Craggy Range.

Das Weingut Craggy Range

Es liegt genau unterhalb des Berges Te Mata Peak.

Te Mata Peak

Wir wählten ein Tasting mit Family und Prestige Collection.

Mathew hat uns durch das Tasting geführt und uns mit vielen interessanten Infos beglückt. Die Weine aus der Hawks Bay sind die besten der Nordinsel. Hier ist es am Wärmsten, was man auch in der Landschaft und Vegetation sieht.

Zuerst die drei Weißweine…

Die waren sehr lecker und auch die vollmundigen Rotweine 🍷 schmecken hier wirklich anders.

Merlot nicht unsere Rebsorte, aber sehr, sehr lecker 😋
Die besten Rotweine des Weinguts

Das Weingut ist sehr schön angelegt und umgeben von einem schönen Park und einem Restaurant auf dem Weingut selbst.

Es war ein schönes Tasting für uns am 24.12.2019. Wir hatten Spaß, saßen in einem schönen Garten mit leckerem Wein und haben wieder viel erfahren. Auch über die deutschen Weine…der erste in der Verkostung war ein Riesling.

16:30 Uhr nahmen wir ein Taxi zurück nach Hastings. Die Taxifahrerin lies uns Down Town aussteigen und erzähle uns noch, dass es hier viele Bars und Restaurants gibt. Als ich aufs Taxometer schaute wunderte ich mich….,🤔 viel weniger als bei der Hinfahrt ⁉️

Schnell bemerkten wir, dass wir nicht in Hastings, sondern in Havelock North waren. Aber hier gab es ein irisches Pub, was Hannes sofort begeisterte.

Was dann passierte war lustig oder auch nicht. Wir sahen einen Bus. Mit dem fuhren wir nach Hastings mit einer sehr netten Busfahrerin. In Hastings war rote Hose, kein Mensch, keine Kneipe – nichts. Wir wieder ein Taxi gerufen und zurück nach Havelock North in das irische Pub.

Here we are….👍🏼

Aber die Fahrt nach Hastings war nicht ganz umsonst. Dort haben wir in 2$ Shops unseren kleinen Weihnachtsbaum 🎄 gekauft und eine Lichterkette. Denn wir wollten heute Abend noch unseren Mauli weihnachtlich schmücken.

Merry Christmas in 🇳🇿 am 🇩🇪 Datum!

Neben nun auf dem Platz stand ein identischer Maui Camper. Das Pärchen lachte als wir das Bäumchen anschalteten und holten auch ihre Deko raus. Eine Weihnachtskerze!

Es war ein sehr nettes Pärchen aus Seeland, wenige Minuten oberhalb Kopenhagens 🇩🇰 .

So haben wir den 24.12.2019 hier erlebt und freuen uns schon auf Mirgen – Merry Christmas 🎄 und Bescherung 🎁 !

Wandern 🥾🥾 im Tongario Nationalpark

Montag, 23. Dezember 2019

Wir haben uns den Wecker auf 07 Uhr gestellt, wurden aber schon kurz vorher wach. Wahrscheinlich vor Aufregung 🙈!

Wir machten alles fertig und fuhren schon vor 8 Uhr los zum Visitor Center in Whakapapa Village. Im Ort National Park kaufte ich noch schnell Toastbrot, um uns Vesper fur die Wanderung zu richten. Und dann schnell zum 🅿️. Die Nachrichten über CamperMate kamen schon, dass die Parkplätze voll sind und man die Shuttlebusse verwenden sollte.

Als wir um 08:30 Uhr in Whakapapa ankamen, konnten wir noch gut parken und waren sehr froh. Wir gingen ins Visitor Center und informierten uns über die Wanderung. Meine Idee zu den Tama Lakes zu gehen, wurde bestätigt und so gingen wir uns Schuhe 🥾🥾anziehen und Rucksack 🎒 packen.

Um 09 Uhr starteten wir auf diese Wanderung und konnten gleich zu Beginn auf der ersten Strecke zu den Taranaki Falls einige Caches suchen und finden. Wir hatten bestes Wetter, 12 Grad, Sonne ☀️ und kaum Wind.

Der Ruapehu 🏔begleitete uns auf der gesamten Wanderung. Er ist einer der drei aktiven Vulkanberge in dem Nationalpark Tongario.

Nach 90 Min waren wir bei dem Wasserfall Taranaki Falls.

Mount Ngauruhoe begleitete uns auf der Wanderung auch die meiste Zeit, genau auf der gegenüberliegenden Seite des Mount Ruapehu.

Mount Ngauruhoe

Von dem Wasserfall ging es dann weiter zudem Tama Lakes. Das sind Kraterseen im Nationalpark. Einige davon sind mit Wasser gefüllt, andere nicht.

Hinweisschild am Wegweiser
Lower Tama Lake

Mittlerweile hatten wir 24 Grad und es war ein sehr schöner Weg. Es ging dauernd bergauf, bergab, über Flüsse, Lavagestein und die Gegend sieht einer Mondlandschaft gleich.

Unterwegs auf dem Track

Der Weg zum Upper Tama Lake war sehr steinig und mit viel Geröll. Wir gingen ihn bis zu einem Viewpoint und drehten dann um. Vernünftigerweise….weil ich hatte Angst, bei dem Untergrund und Hannes Knie und seine Verletzung aus März dieses Jahres.

Tama Lakes und Mount Ruapehu und 🐻
Mount Ngauruhoe und ganz hinten Mount Tongario

Um 15:15 Uhr war wir nach guten 6 Stunden wieder zurück bei Mauli. 18 km, 609 Hm, 26 Grad und 13 Caches. Eine tolle Wanderung und ich bin sehr stolz auf Hannes, dass er schon wieder so wandern kann. Zum Tongario Crossing reichte es noch nicht, aber das ist nicht schlimm.

Wir fuhren heute Richtung Turangi. Wir wollten am Taupo See am Ufer übernachten, aber kein Stellplatz mit Dusche war mehr frei, also machten wir bei einem sehr netten Campingplatz in Turangi Stop und bekamen einen schönen großen Platz.

Wir machten gleich große Wäsche, dann ein Anleger 🍺 und Nachos mit Guacamole. sehr lecker!

Hannes grillte heute Abend Hamburger mit Speck, Zwiebeln, Käse und Salat hatten wir auch noch, und ich machte Pommes a la Sandi in der Microwelle.

In der Küche traf ich drei Chilenen, mit denen ich mich lange über Chile und unseren damaligen Urlaub unterhalten habe.

Anschließend spülen und duschen und dann war der schöne Wandertag für uns vorbei.

Unser Mauli 😊

Morgen ist hier der 24. Dezember. Die Neuseeländer feiern jedoch erst am 25.12. Weihnachten! Dann ist hier auch alles geschlossen.

SH45 – Surf Highway bis nach Ohakune

Sonntag, 22.12.2019

In Opunake schliefen wir heute länger und kochten uns vor der Abfahrt einen Kaffee ☕️ und einen Tee, wieder mit Ginger. Mein Halsweh kam über Nacht leider wieder 😢

Unser erstes Ziel heute war das Cape Egmont Lighthouse am Surfhighway, der einmal um den Egmont Nationalpark herum führt.

Hannes wurde gleich begrüßt…

Ich suchte den dort versteckten Cache und dann gingen wir zusammen vor an die Küste.

Lighthouse und Mt Taranaki

Der Strand war nicht so ganz zum Baden geeignet, aber dennoch sehr schön.

Cape Egmont Surfbeach

Auch hier waren wir alleine und nachdem die Wolken den Mt Taranaki wieder vereinnahmt hatten, fuhren wir weiter. Zurück zum Sugar Juice Café, wo wir frühstücken gingen.

Danach ging’s weiter auf der SH45 bis Whanganui.

Zuerst das Städtchen Hawera. Dort ist die weltgrößte Milchproduktion. Uns kamen auch wirklich sehr viele Milch-Tankwagen entgegen auf der SH45.

Zwischendurch hielten wir an empfohlenen Stellen, Buchten….aber gleich die erste verließen wir wieder schnell, weil es sehr komisch dort war.

Mana Bay – nicht zu empfehlen

Aber der nächste Stop war grandios. Waverley Beach. Nicht einfach zu finden, aber – sehr, sehr toll!

Die Felsküste mit den Klippen und Höhlen

Am Strand war kein Mensch. Der Sand schwarz, glitzernd und schön warm 😊

Ganz im Eck liegen wir…

Wir gingen ins Wasser, am Strand spazieren bis ans Ende und wieder zurück. Es gab kaum Muscheln, dafür aber tolle Steine…

Als nächstes fuhren wir über Whanganui und die Gott sei Dank geöffnete SH4 hoch nach Ohakune. Whanganui ist eine hübsche Stadt, aber wir mussten die SH4 hoch um noch rechtzeitig einen Platz in Ohakune zu bekommen. Von dort ist es dann morgen in Tongario Nationalpark nicht mehr weit.

Die Landschaft rechts und links von der SH4 ist beeindruckend. Ich muss morgen mal Bilder machen. Nur gegen die Sonne sieht man kaum etwas.

Nur ein kleiner Versuch…
Mount Ruapehu in der Ferne

Wir kamen um 19 Uhr in Ohakune an. Bekamen den letzten Platz bei Jim (Snowman Lodge), wo wir die Nacht stehen dürfen.

Morgen geht’s wandern im Tongariro Nationalpark, denn das Wetter ist gut laut Vorhersage 👍🏼

Wandern 🥾 🥾 im Egmont National Park 🏔

Samstag, 21. Dezember 2019

Wir stehen um 07 Uhr auf, richten alles im Camper und waschen uns und fahren um 08 Uhr los zur Ostseite des Egmont Nationalparks, bei den Dawsen Falls. Es ist herrlich warm, wir haben uns schon eingecremt und Rucksäcke 🎒 gepackt zum Wandern.

Auf der Fahrt zur I-Side sehen wir den Mount Taranaki schon ein bisschen von seiner Nordseite …

Mount Taranaki

Wir parken auf dem 🅿️ der DOC Side und informieren uns über die Wanderungen. Es ist hier oben schon deutlich kühler und leider liegt der gute Vulkanberg in den Wolken.

Wir ziehen uns um und gehen einen vorgeschlagen Rundweg.

11,4 km mit 650 Hm

Der Weg führt uns durch dicht bewachsene Wege, Pfade, die schon sehr beeindruckend sind.

Wilkies Pool Loop
Die erste Brücke musste Hannes überqueren

Wir gingen zu den Wilkies Pools, da dort auch ein Cache lag und es auf dem Rundweg ein Lookout ist. Zurecht 👍🏼

Der Weg war sehr schön, sehr unterschiedlich von der Vegetation und immer wieder versuchten wir den Mt Taranaki zu entdecken.

Flussüberquerung

Wir trafen ein paar wenige andere Wanderer und eine Frau die den Rundweg joggte. sie trainiert für ein Event im Februar 2020 auf der Südinsel.

Hannes musste noch eine höhere engere Hängebrücke überqueren.

Die war echt hoch und man durfte sie nur einzeln überqueren.

Die letzte Flussüberquerung vor dem Ziel und die Wolken wurden immer weniger.

Zurück am Parkplatz sahen wir ihn schon fast ganz 😍

Wir fuhren nach ein paar Minuten Pause weiter an die Küste, um dort heute Nacht zu bleiben. Wir erreichten den Ort Opunake und dort einen schonen Platt am Meer.

Der Mount Taranaki 🏔

Wir gingen am Strand mit unserem Bier 🍻, aßen Abendbrot im Café Sugar Juice – was Mega lecker war und somit die Empfehlung stimmt 👍🏼

Opunake Bay
Sugar Juice Café
Sonnenuntergang 🌅 am Strand

Von Taupo zur Westküste der Nordinsel

Freitag, 20. Dezember 2019

Wir waren nicht die ersten, die den Stellplatz verließen und nicht die Letzten. In der Nacht wurde dieser Platz mal noch so richtig voll, da keinerlei Beschränkung und keine eingezeichneten Flächen. Wer hier Platz fand – 👍🏼

Unser erstes Ziel war heute Taupo. Das Städtchen ist touristisch aber man kann hier Aktion haben und bekommen, wenn man will. Da es grau in grau war und immer wieder nieselte, ließen wir es heute langsam angehen und laut Wetterbericht hatte New Plymouth ab 16 Uhr Sonnenschein ☀️.

Blick auf Taupo am Morgen

In Taupo parkten wir unseren Mauli und gingen einkaufen und suchten eine Toilette. Von Einheimischen wurde uns ein Café empfohlen, was wir anschließend aufsuchten.

Toast mit Mozzarella und Tomate und ☕️

Nach unserem mega leckeren Frühstück gingen wir einkaufen. Hannes entdeckte ein Geschäft von Marmot. Eijeijei….

Danach mussten wir erst einmal zu Mauli, und unsere Einkäufe dort deponieren 🙈.

Und dann ging’s los zur Erkundung der Stadt. Taupo ist der größte See n Neuseelands. Und ist durch einen heftigen Vulkanausbruch 118 entstanden. Schade, dass heute alles etwas grau in grau war, aber wir machten das Beste daraus.

Lake Taupo

Egal wo man googelt, Maps.me befragt oder sonst wo – der coolste McDonald der Welt ist hier. Und – es ist schon mega 😎

McDonald in Taupo

Dann mussten wir noch einen Cache zur Geschichte von Taupo machen und erfuhren noch viel Neues über die kleine Stadt.

Überall sieht man die Ursprünge der Maori

Es begann nun auch hier zu regnen, also fuhren wir weiter in Richtung Waitomo zu den Glowworm Caves. Es war richtig blond von uns hierher zu fahren und zu glauben, dass wir eine sofortige Tour machen konnten 🥺.

Nein – aber heute 17 Uhr bis 19 Uhr wäre machbar und dann auch gleich beide Höhlen. Da es aber erst 14 Uhr war, verzichteten wir auf die Glühwürmchen und schauen die uns noch wo anders an.

Visitor Center der Höhlen in Waitomo

Da es kein großer Umweg hierher war, fuhren wir wieder los und weiter Richtung New Plymouth. Unterwegs schaute ich mir schon die Gezeiten an der Westküste an und musste leider feststellen, dass diese ungünstig waren 😕.

Lookout an der Westküste der Nordinsel

Wir wollten zu den Three Sisters und dem Elephant Rock. Das schafften wir auch, aber es war schon die Flut in Gange und so hoch, dass wir nicht dorthin gehen konnten. Wir waren traurig, haben alles versucht, aber es sollte nicht sein.

Also fuhren wir weiter. Das Wetter war schon wieder prima und die Landschaft ein Hochlicht!

17 Uhr kamen wir in dem kleinen Ort Waitara an und da wir dringend mal wieder an Strom wollten, fuhren wir auf einen kleinen Stellplatz, der keine Besonderheiten hatte, nur warme Duschen.

Abends gingen wir zu Fuß ins Dorf. Der Sohn des Campingplatzbesitzers sagte uns 600m zu Fuß – es waren 1,2km und im Dorf gab es nicht wirklich viel. Egal – wir aßen etwas beim Inder und gingen wieder zurück zu Mauli.

Unser Heimweg …

Auf dem Platt waren einige Dauercamper mit weihnachtlicher Deko im Wohnwagen und wir 🤪

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