25. Dezember 2019 – Christmas Day in 🇳🇿
Als wir aufwachten, war schon richtig was los auf dem Platz. Vor unserer Haustür waren zig Enten 🦆 und Erpel, in der Hoffnung von uns oder von den Dänen 🇩🇰 etwas zu essen zu bekommen.
Wir kochten Café, machten Frühstück mit Kiwi 🥝, Iwik und Vanillekipfel aus 🇳🇿 und unserem kleinen Weihnachtsbaum 🎄.

Zusammen mit den Dänen frühstückten wir und sprachen über alles mögliche. Auch sie wollten zu den Kidnapper Cliffs, aber diese waren geschlossen und nur noch über eine Landtour buchbar, erreichbar 😢!

Der Weg an der Küste war zu gefährlich bzw. nicht mehr ganz vorhanden. Auf dem Cape ist das größte Tölpel-Aufkommen, was es auf der Welt gibt. Das hätten wir uns sehr gerne angeschaut, aber auch eine Tour war an Chrismas Day nicht buchbar.
Wir machten nach dem Frühstück oder während dessen unsere kleine Bescherung. Bedingung: das Geschenk musste auf der Reise erworben worden sein, nicht aus 🇩🇪 mitgebracht.

Ich hab mich riesig gefreut! Danke lieber 🐻!
Wir fuhren um 10:30 Uhr vom Platz in Richtung Napier. Diese Stadt wollten wir doch anschauen. Sie wurde 1931 komplett zerstört durch das schwere Erdbeben auf der Nordinsel und wurde somit im Stil der 1920-1940iger Jahre neu aufgebaut – Art Deco Style!

Wir gingen durch einen kleinen Park – Clive Square.



Der Christmas Gottesdienst war gerade zu Ende, wir durften noch rein und der Pastor Toni kam und sprach mit uns.

Dann gingen wir die legendäre Emerson Street zum Strand hoch und waren schon tief beeindruckend. Zum einen auf Grund der Gebäude und dem Stadtbild und anderseits weil kein Mensch zu sehen war. Gespenstische Stille, Ruhe – alle feierten in den Familien Christmas Day. Da es heute für neuseeländische Verhältnisse kalt war, waren die Einheimischen auch nicht zum Christmas Day am Strand – mit Nikolausmützen. Denn Santa Claus bringt heute die Geschenke 🎁!


Wir gingen an den Strand, an eine Art Seebrücke und schauten aufs Meer. Hier war es angenehm warm, durch das Meer.

Das ist der Blick auf die zentrale Stelle von 1931 – als das Erdbeben die Stadt vernichtete.

Als wir nach Napier fuhren sahen wir jedoch viele Männer mit 5kg Eiswürfel-Tüten. Das wiederholte sich auch in Napier rund um die Tankstellen. Das ist wohl ein wichtiges Utensil fur Christmas Day 🙈⁉️

Was glaubt Ihr wohl, wie es war als wir hier vorbei gingen. Ja, zu einem Cache. Aber Hannes fielen plötzlich die Düsen am Boden auf und meinte, der Boden ist nass, ev. kommt hier gleich Wasser raus und machte einen Schritt zur Seite – gerade rechtzeitig denn dann kam das Wasser auch schon mit Macht aus den Düsen. Erinnerungen an London mit den Kindern wurden wach….😎 💦 👖 🐻
Wir fuhren nach unserer Besichtigung tanken und dann durfte ich das erste Mal Mauli fahren. Das war großartig! Ein guter Tag zum Starten mit dem Linksverkehr. Es war nix los oder kaum Verkehr und es machte echt Spaß. Ich fuhr und fuhr und fuhr und schon waren wir um 15:30 Uhr in Martinborough. Ebenfalls ein großes Weinanbaugebiet. Aber auch hier tote Hose – Geisterstadt.
Ein wirklich tolles Städtchen. Tolle Gebäude, aber alle zu – bis auf das Hotel des gleichnamigen Ortes.

Die örtliche Brauerei, das Weingut – alles zu. Ein Lolli-Laden – auch zu 😢🙈

Wir gingen zurück zum Camper und kochten uns Nudeln mit Spinat-Béchamel-Soße und tranken Rotwein 🍷zur Feier des Tages. Sehr lecker!
Fazit: Der Christmas Day in Neuseeland ist ein gespenstischer Tag. Alle Einheimischen sind in den Häusern, Familien. Keiner ist unterwegs, weil es ist auch nichts geöffnet. Kein Restaurant, keine Lokation, keine Attraktion – nix!
Wir freuen uns, dass wir einen so schönen Stellplatz haben, unser Bäumchen und morgen Boxing Day ist. So heißt der Tag, nach Christmas Day!