Alps to Ocean Way (SH73)

Mittwoch, 08. Januar 2020

Es ist sonnig und warm bei nur 15 Grad. Wir frühstücken draußen und fahren gemütlich um kurz vor 10 Uhr los zur Dumpstation und dann in Richtung Benmore Dam.

Wir fuhren auf Empfehlung des freundlichen Herrn von gestern Abend im Pub, vorbei an einem Ausläufer des Lake Benmore, ein künstlich aufgestauter See.

Am Fuße des Lake Benmore

Dort wurde der größte Staudamm 1965 Neuseelands erbaut – der Benmore Dam.

Blick vom Staudamm ins Tal

Eine großartige Natur, eine Seenlandschaft durften wir sehen und auf der Uferstraße im Osten des Lake Benmore abfahren.

Angestauter Lake Benmore

Nach dem Lake Benmore kommt unmittelbar der Lake Aviemore, der ebenfalls einen Staudamm beheimatet. Im Unterschied hier zum Benmore Dam, liegt der Aviemore Dam auf einer Erdbebenader. Er ist nur zur Hälfte aus Beton gebaut, die andere Hälfte aus Erde.

Der nächste dann im Anschluss kommende See ist Lake Waitaki. Er bildet dann die Quelle des Waitaki River und dieser fließt bis in den Pazifischen Ozean. Die Gegend ist beeindruckend und kein Gebäude, Haus oder Siedlung ist hier zu finden. Nur drei Staudämme, die riesige Mengen an Strom produzieren.

Aviemore Dam
Lake Aviemore

Die Fahrt ging weiter in den Ort Kurow. Dort wurde uns das Café River empfohlen, was von außen wie eine Tip-Top-Eisdiele aussieht. Aber es gab köstlichen Café und für Hannes Eier mit Speck.

Nach der Pause ging’s in das lokale Lebendige Museum. Eine sehr freundliche Dame empfing uns und erklärte uns einiges zu den Sounds im Süden. Sie suchte einige Infos für uns im PC und sagte wir sollen nach dem Museumsrundgang wieder zu ihr kommen.

Das Museum war klasse.

Erster Ford in Neuseeland
Mit WL – Kennzeichen 😜

Wir sahen sehr alte interessante Utensilien der Maori.

Vorläufer der Schubkarre?

Nein, damit wurde früher als es noch keine Toiletten gab, aller 💩 eingesammelt (Nightcat)!

Ein Herr sprach uns an und wir waren bestimmt 30 Minuten gespannt am Zuhören, was er alles über die Staudämme, die Geschichte Neuseelands, den Krieg mit den Deutschen, etc. erzählte. Benmore Dam ist auf einem erdbebensicheren Gebiet errichtet worden. Das wussten sie schon vor vielen Jahren auf Grund der tektonischen Platten im Meer.

In Gedenken an die gefallenen Soldaten wurden vor mehr als 100 Jahren dreißig Eichen gepflanzt und ein Kreuz mit roten Papierblüten bestückt.

Kreuz und Eiche in Gedenken
Riesige Eichenbäume

Wir sahen einige auf dem Weg den wir weiter Richtung Oamaru fuhren.

Unser Weg führte über Maori-Zeichnungen in Felswänden…

Takiora Rock Art

…zu den bekannten Elephant Rocks.

Dadurch dass es hier einen Earthcache gab, bekamen wir noch extra viele Infos zu den Felsen und ihrer Entstehung.

Der größte Elephant Rock
Soooo groß!!!

Wir gingen noch etwas weiter zu dem Bereich wo viele Szenen des Films Chroniken von Narnia produziert wurden.

Und auch hier wieder ein schönes der 30 Kreuze inkl. gepflanzter Eiche.

Und dann ging die Fahrt weiter nach Oamaru. Wir parkten im Ort, der sehr, sehr hübsch und relativ groß ist, und gingen zu Fuß in den Hafen und in die tolle Harbour Street.

Kirche von Oamaru
Steampunk HQ

Und ein toller Kinderspielplatz…

Im Hafen lagen einige Boote…

Und wir hatten Spaß beim Foto machen im Bilderrahmen…

😜🤣😂
😂😍
Harbour Street

Dann fuhren wir zum Aussichtspunkt hoch auf den Hügel.

Und besichtigten dann die Blue Pinguin Kolonie wo abends ab 21 Uhr ca. 120 Pinguine 🐧 an Land kommen. Wir sahen aber überraschend mehrere Robben am Ufer liegen 😀!

Suchbild der Robbe – sie schaut Euch an!
Hier ist sie 😀

Danach fuhren wir zum Bushy Beach der eine Yellow-Eyed Pinguin 🐧 Kolonie beheimatet und warteten auf einen der vom aussterben bedrohten Pinguinart.

Ein tolle Strand der täglich ab 15 Uhr gesperrt wird, damit die Pinguine 🐧 nicht erschreckt oder verängstigt werden, weil sie dann nicht an Land kommen um ihre Jungen zu füttern. Dann verhungern diese und deshalb stehen hier auch Security Personen, die den Zugang absichern.

Wir gingen, da wir noch lange mit dem Ranger gesprochen haben, der und sagte dass die letzten drei Tage 8-9 Pinguine 🐧 da waren, meinst dann auch ein paar Tage keine kamen. Es gibt seit drei Jahren auch kein Nachwuchs hier in dieser Bucht.

Wir fuhren an der Beach Road zu unserem heutigen exklusiven privaten Stellplatz – zu Greg! Es dauerte etwas bis wir den richtigen Weg / Zugang gefunden hatten, aber jetzt sind wir da.

Direkt am Pazifik – keine 5m entfernt

So schön 😀! Greg hat ein kleines Häuschen für uns, das kuschelig warm ist und eine Outdoor-Grill Küche, wo wir unseren Lachs grillten, den wir gestern auf der Lachsfarm gekauft hatten.

Abendessen Fisch 🐟

Großartig – wir sind happy und Greg wollte nur 10N$! Wir sitzen jetzt draußen und es ist nicht wirklich kühl, da das Meer wie immer die Wärme abstrahlt!

Hannes lässt es sich gut gehen 😊!

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