Von Oamaru nach Dunedin

Donnerstag, 09. Januar 2020

Als wir aufwachten schauten wir als erstes aus Mauli aufs Meer…

Pacific Ozean

Herrlich! Wir kochten Tee und überlegten, ob wir uns trauten ins Meer zu springen um zu baden. Wir entschieden uns dagegen… 😢

Wir fuhren bei Greg los – kurz vor 09 Uhr – und fuhren bis Hampton. Dort sahen wir ein nettes Café und frühstückten dort.

Vanessa‘s Cottage Café

Sehr leckeren Café mit Mandelmilch und Hannes wieder Rührei mit Bacon und ich ein Scone. Und von hier war es zu den Moeraki Boulders nicht mehr weit.

Wir parkten beim 🅿️ und gingen erst durch den Wald am hinteren Ende zum Strand, da zwei Caches uns diesen Weg zeigten.

Bis zu 2,20m Durchmesser
Und fast 7m Umfang

Das wissen wir so genau, da ich für den Earthcache dies ermitteln musste 👍🏼.

Wir hatten Glück es war Lowtide und so konnten wir die kugelrunden Steine alle sehen. Sie sind nach einer Legende die Nahrungsmittel die ein Maori im Boot hatte als er an Land ging und leider nicht rechtzeitig zurückkam. Seine Körbe und Inhalte verwandelten sich zu den Steinkugeln.

Wir fuhren anschließend in das kleine Dorf Moeraki Boulder Village auf dem Felsen und gingen den Millennium Track an die Küste.

Boulders vor der Haustür

Der Weg begann im Hafen und wir gingen einen schmalen Weg in Richtung Küste.

Ich schaute auf mein GPS und Hannes sagte gerade noch rechtzeitig-VORSICHT!

😮

Ich wollte daran vorbeigehen aber das wollte die Robbe nicht.

Hier nicht ❌!

Puh – das war ein Schreck!

Der Millennium Track ist toll. Viele Seehunde, Vögel und tolle Ausblicke auf die Küste und kaum Touristen 👍🏼

Einige tolle Caches, so auch dieser, der uns hier hoch führte…

Robben über Robben….

… und herrliche Farben!

Zurück bei Mauli fuhren wir nur ein kleines Stück zum Katiki Point Lighthouse.

Dort waren unzählige Robben, kleine und große, die am Strand lagen, auf die Felsen watschelten und sich duellierten.

Es war herrlich und auch hier – kein Public Transport – also keine Asiaten-Menschenmassen.

Unendlich viele Möven…auf der letzten kleinen Spitze der Landzunge.

Von hier ging’s weiter in Richtung Dunedin. Vorher machten wir auf Empfehlung von CamperMate Stop im Huriwa Historic Reserve und gingen hier eine Stunde spazieren. Es ist ein Surfbeach in der Nähe an dem auch ein nationaler Surf Wettbewerb stattfand. Was fur Wellen….

Wanderweg

Der Weg war toll und man ist einmal um die kleine Landzunge geführt worden.

Danach ging’s dann zu unserem Campingplatz in Portobello. Dort kamen wir an checkten ein und bekamen einen tollen Platz. Aber wir fuhren sofort weiter zum Royal Albatros Center, das nur 15 Minuten entfernt ist.

Und wie Sandi und Jochen haben wir die 104 N$ nicht bezahlt um in die Anlage zu kommen. Wir haben die riesigen Vögel draußen auch gesehen.

Von dort erhielten wir die Info, dass wir im Penguin Place die Yellow-Eyed Pinguine 🐧 sehen können. Wir buchten die letzte Tour um 18:15 Uhr und waren mit einer Australischen Familie alleine auf der Tour mit Nikki dem Guide aus Auckland.

Wir erfuhren erst viel über die vom Aussterben bedrohte Art die nur hier noch in Neuseeland lebt und zu finden ist. Es gibt noch 1.700 Stück und 700 an dieser Ostküste im Süden der Südinsel. Der Mensch ist der größte Feind dieses kleinen, nur 50cm großen Tiers. Sie hassen Menschen und unsere Nähe versetzt sie in Stress, was schädlich ist, weil sie zum Beispiel nicht mehr an Strand kommen. Nahrung aus dem Meer für ihre Jungen somit nicht mehr abliefern und das Junge verhungern muss.

Ein 12 Monate altes Jungtier. Das erste Mal seit 3-4 Jahren das die Pfleger ein Jungtier in einem Nest so dicht haben aufwachsen sehen. Die Pinguin-Eltern suchen sich das Nest, von denen es hier viele gibt, immer selbst aus.

Ruby – Mutti, Papa haben wir nicht gesehen

Nikki erzählte uns, dass wenn wir heute einen Pinguin sehen haben wir Glück, wenn wir zwei 🐧 sehen haben wir schon großes Glück sehen wir drei 🐧🐧🐧 sollten wir danach sofort ins Casino gehen, denn dann ist unser Glückstag.

Zuerst sahen wir ein männlichen Pinguin aus dem Wasser kommen. Er spielte erst noch in den Wellen und entschloss sich dann doch über den Strand zu seinem Nest zu laufen. Als er dann einmal anfing mit laufen, lief er sich ohne Halt durch. Wir konnten ihn mit Fernglas und Tele gut beobachten.

Und dann sahen Nikki und wir Ruby aus dem Wasser kommen, viel näher bei uns, da ihr Junges ja im Nest dicht an unserem Beobachtungsposten war. Nikki hörte die beiden auch schon vorher ‚kommunizieren‘.

Ruby-Mutti (2 Jahre alt)

Ruby ist die jüngste Mutti mit 2 Jahren. Ein Jungtier ist erst mit 18 Monaten ein Erwachsener. Sie ist noch sehr unerfahren und blieb nach 5 Schritten wieder 10 Minuten stehen, putzte sich, etc.

Möve und Ruby

Und hier sieht man schön wie fast gleich groß die beiden Tiere sind. Dann kam Ruby den Berg rauf und watschelte an unserem Beobachtungsposten vorbei. Wir mussten still sein, nicht sprechen und durften nichts außerhalb des Holzverschlages bringen, weil dann Ruby Angst bekommt und in Stress versetzt werden würde.

Ruby auf dem Weg zum Nest

Es war so unglaublich schön. Als Ruby fast bei ihrem Nest war, mussten wir gegen, denn sie ging nicht mehr weiter und es war zu riskant.

Jungtier wartet…

Um 21 Uhr waren wir am Campingplatz und parkten, dann zu Fuß in das Dorf, da wir Hunger hatten und nichts mehr im Kühlschrank war.

Ein toller aufregender Tag geht zu Ende. Um 22:30 Uhr duschten wir noch und tranken ein Feierabend 🍺 und sprachen noch lange über die Eindrücke des Tages.

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