Dienstag, 14. Januar 2020, 5 Grad morgens um 06:00 Uhr, wenige Wolken
Wir stehen auf, als unserer Wecker klingelte, denn wir werden um 07:00 Uhr an der Rezeption des Campingplatzes abgeholt.
Wir fahren mit dem Bus von Te Anau nach Manapouri, dort legt das Boot ab, was uns über den See fährt.

Dort warteten schon viele aber nicht zu viele andere Gäste auf den Einlass ins Boot. Es ist ein Catamaran. Wir gehen hoch an Deck im Bereich des Hecks und warten auf den Start.

Um kurz nach 08:00 Uhr starten die Motoren.

Und der Blick zurück gegen die aufsteigende Sonne.

Die Fahrt geht einmal quer durch den See an das andere Ende des Ufers, was in den Bergen liegt.
Der Doubtful Sound ist der zweitgrößte Sound Neuseelands. Ein Sound ist nichts anderes als ein Fjord, den die ersten Siedler umbenannt hatten, weil sie den Namen Sound auf Grund der Stille und Ruhe des Wassers besser fanden und sich von den anderen Fjorden abheben wollten, weil hier schöner und beeindruckender. So die Geschichte. Der Dusky Sound ist der längste Sound Neuseelands.
Es war echt kühl und frisch an Bord, aber es gab lecker Tee und Kaffee und interessante Gespräche mit Mitreisenden. Einige hatten gestern den bekannteren Milford Sound gemacht und erzählten uns davon.
Vom ersten Boot ging’s am VisitorCenter West Arm raus in den Coach (Bus) zu unserem Coach Driver John. Er hat heute seine 9.000 Fahrt hier getätigt und arbeitet seit 12 Jahren hier. Und man merkt, wenn er erzählt wie gerne er das tut.
Er fuhr uns über den Wilmot Pass zum Anleger des des zweiten Bootes.

Jetzt sind wir auf dem zweiten Boot, was uns über den Doubtful Sound in das Tasmanische Meer fährt. Es war einfach nur beeindruckend 😮😲😯!



Es geht immer weiter Richtung Meer 🌊. Am Ufer an kleinen Felsen sahen wir auf halben Weg Delphine 🐬. Sie sprangen aus dem Wasser und man konnte sie teilweise gut sehen 😍

Hier durften wir auch wieder kurz auf das Bugdeck kommen, was vorher auf dem Weg zur offenen See verboten war. Der Seegang 🌊🌊🌊 wurde nämlich leicht stärker.
Hier schauten wir eine Weile den Robben zu und fuhren dann weiter.
Dann ging’s zurück mit einigen Stops in den Ausläufern (Armen) des Sounds.

An einem wunderschönen Platz fuhren wir immer langsamer, wir standen auf dem Bugdeck, ganz vorne und dann machte der Kapitän den Motor aus und ohne dass es die Ansage gab, haben alle schweigend fur mindestens 5 Min die Stille, die Natur, das Meer genossen.

Anschließend ging’s weiter zurück in den Hauptarm des Fjords und weiter zurück Richtung Anleger. Aber nicht ohne noch in einen anderen Seitenarm zu fahren um dort dem Bellbird und anderen Vögeln zu lauschen.
Was ich Euch unterschlage sind die wenigen aber dafür permanenten Wasserfälle. Ich bin kein so Wasserfall-Fan 🙈. Aber wir fuhren an einigen vorbei, die Hannes auch auf der Kamera hat, aber ich hab nur einen auf meinem Handy.

Es gibt hier an einem normalen Doubtful Sound Tour Tag hunderte von Wasserfällen wenn es regnet. John findet das viel beeindruckender als dieses grandiose sonnige bluesky Wetter, was wir heute hatten.

Wieder zurück am Anleger ging’s wieder in den Bus und Alan fuhr uns zurück über den Wilmot Pass. Dieses Mal hielt der Bus am Aussichtspunkt und wir konnten von oben den Doubtful Sound sehen und fotografieren.

Zurück am Lake Manapouri fuhren wir mit dem Catamaran zurück zum Visitor Center in Manapouri.

Eine tolle wunderschöne Cruisetour. Wir sind glücklich das erlebt zu haben. Am Campingplatz zogen wir uns um, gingen ans Ufer des Lake Te Anau (größter See auf der Südinsel und über 400m tief 😮). Schnell ins Wasser zum Abkühlen – puhhhh ist das frisch 😲, aber schön zum Schwimmen 🏊🏼♀️! Mittlerweile hatte es 24 Grad und Sonne ☀️!
Wir lagen in der Sonne, die Waschmaschine lief neben her und wir planten die nächsten Tage unserer Reise auf der Südinsel.

Am Abend musste ich dringend noch einen Cache suchen und finden 👍🏼 und wir gingen zu Fuß in das Dorf und aßen zu Abend bei einem Chilenen. Erinnerungen an vor 5 Jahren kommen uns in den Kopf!

Es war schon wieder fast Mitternacht als wir das Licht aus machten und zu Bett gingen. Die Stunden und Tage vergehen so schnell….