Von Coromandel Town an die Ostküste – Whenuakite

Dienstag, 17.12.2019 – es hat geregnet in der Nacht aber aktuell ist es trocken und hell! 👍🏼

Wir kochen unseren Tee mit Ginger und gehen dann in die Stadt um Wasser 💦 einzukaufen. auf dem Weg konnte Hannes nicht an dem Schlachter vorbei, der Black Angus Steak 🥩 im Schaufenster liegen hatte. Da mussten wir ein Stück einkaufen und frisches Hackfleisch fur heute Abend. 😄 Puh – das Abendessen ist gesichert 😇🙏!

Zurück am Camper, jetzt regnete es bereits, alles verstaut und los zum Strand New Chums Beach. dies ist einer der 20 weltweit schönsten Strände, die offiziell gelistet sind. Na dann…! Der Strand ist nur über den Wasserweg und einen Küstenweg zu erreichen. Es führt zwar auch laut GPS ein Weg dorthin, aber wo dieser endet, erfuhren wir noch 😮.

Wir parkten im Ort Whangapoua neben einem anderen Campervan und sahen dem Besitzer beim Kaiten zu. Großartige Wellen, Wind…und noch war es trocken. Wir packten Badesachen ein, Tüten für die Handys und Regenjacken. Wir wussten, je nach Wasserstand mussten wir schon eine Stelle überqueren an der man hüfthoch im Wasser stand.

Wir gingen ans Ende diesen Strandes, an dem viele Touristen parkten und diese schon mit langen Gesichtern vom Strand zurück kamen. Warum? Das sah man, wenn man um die Ecke schaute… das Wasser war schon hoch, es war schon 1 Stunde vor Hochwasser – Mist!

Wir zogen Hose und Schuhe aus, Badesachen war an, Hannes nah die Tasche, ich die Schuhe und los. Ein Pärchen sagte noch zu uns ‚good luck‘, weil sie schon 3 mal versuchten durch die Mündung zu gehen – erfolglos.

Hannes voran, ich hinterher, auf große Wellen geachtet und durch – Zack fertig! Und sofort in unserem Fahrwasser das Pärchen – geht doch !

Der Zugang zum New Chums Beach

Diesen Teil hatten wir also geschafft, aber entlang der Küste, um den kleinen Berg herum, das war bei dem Tidestand nicht mehr möglich.

Wir versuchten es anschließend über den Landweg. Denn ich sah ja diesen Weg auf dem GPS. Aber schnell kamen wir an eine Schranke, an der der Zutritt irgendwie verboten aussah und wir sahen auch die vielen Tiere, die nicht sehr vertrauensvoll aussahen 😮

Auf dem Weg zurück zum Campervan fing es dann an zu Regnen 🌨. Regenjacken an und auf dem Landweg zurück. Schade…. ins Meer konnten wir auch nicht mehr, denn es blitzte inzwischen ⛈. Selbstlosen Cache lies ich liegen und suchte ihn nicht.

Unser nächstes Ziel war das Städtchen Whitianga an der Ostküste. Ein nettes Städtchen. Es goß in Strömen als wir zur I-Side rannten und dort klatschnass eintraten. Aber wir bekamen wieder wertvolle Infos.

In einem kleinen Café Nina kehrten wir ein und tranken einen Café inkl. Karottenkuchen und frisch gepresstem Obstsaft mit Rote Beete und Ginger.

Als wir fertig waren, schien die Sonne ☀️. Wir gingen zum lokalen Baumarkt und kauften eine Schaufel, da wir diese durchaus Graben der eigenen Badewanne an den Hot Water Beaches benötigten. Dann noch schnell in Countdown und los zum Campingplatz Seabreeze, wo ich uns online schon einen Stellplatz reserviert habe. Nach drei Tagen ohne Power gehen wir heute bei dem Regentag an Strom und Wäsche- und Handtücher waschen.

Whenuakite Seabreeze

Außer uns war fast niemand auf der Side, aber wir hatten riesiges Glück 🍀-heute war die Brauerei geöffnet. Wahnsinn!

Selbstgebrautes Bier in verschiedenen Sorten

Aber bevor wir diese Brauerei aufsuchten, wurde noch Wäsche gewaschen und Hacksoße gekocht, denn spontan wurde das geplante Abendessen umdisponiert. Pizza aus dem Holzofen und frischgebrautes Bier 🍺 !

Und dann packten wir Badesachen ein und unsere neue Schaufel und fuhren 10 Min zu dem Hot Water Beach gleich um die Ecke. Auf den dortigen Campground wollten wir nicht, da zu teuer und nicht empfohlen.

Am Hot Water Beach angekommen, geparkt und zu den Hot Springs marschiert.

Weg zum Hot Water Beach

Lower Tide war um 17:55 Uhr und es war mittlerweile 17:20 Uhr. Als wir am Strand ankamen, war es ein lustiges Bild. Alle Leute buddelten irgendwo ein Loch im Sand. In den ersten Löchern, in die wir hineintraten, war das Wasser nicht ansatzweise warm. Wir fanden aber schnell die oder eine richtige Stelle und buddelten unsere Badewanne.

Hannes gräbt ein Loch
Fertig – Hannes sitzt schon!

Es ist unglaublich warm, was aus den Hot Springs zu Zeiten von Niedrigwasser heraus kommt. So heiß, dass man nicht drin stehen kann. Man geht sofort freiwillig wieder raus. Aber das Meer kam und die ersten Wannen wurden schon weggespült. Wir lagen in unserer und es war herrlich schön. Ein bisschen zu weit oben, das Wasser wurde immer heißer, aber das Meerwasser kam zu selten. Das nächste Mal machen wir es besser. Und mittlerweile regnete es, es hagelte fast. Aber nass waren wir ja eh…🤔 Bevor wir zurück zum Camper gingen stürzten wir uns in die Fluten 🏊🏼‍♂️🌊 und kühlten uns ab!

In Badesachen gingen wir zum Auto zurück. Anziehen wäre doof gewesen, wäre alles nass geworden. Auf dem Campingplatz gleich unter die warme Dusche und dann in die Brauerei-Abendessen und Bierverkostung.

Was ein Tag! Herrlich und kaum saßen wir in der ‚Gaststube‘ – herrlicher Sonnenschein ☀️

Nicht viel los auf der Camperside 😀

Ein schöner Tag geht zu Ende. Unsere Kleidung ist auch wieder gewaschen. Gute Nacht!

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