Coromandel Cove und die Westküste

Mittwoch, 18.12.2019

Wir haben gut geschlafen und als wir aufwachten, war es trocken, sonnig und schön warm. Wir beschlossen in der Küche des Seabreeze Campingplatzes zu frühstücken. Wir machten uns ein Frühstücksei, Toast und frischen Kaffee. Die Küche war sehr gut ausgestattet, es gab alles an Utensilien und so mussten wir nichts im Camper schmutzig machen.

Um 10 Uhr fuhren wir gepackt und mit großer Freude los in Richtung Hahei – dem Ort wo es zu der legendären Coromandel Cove geht.

Wir parkten auf dem ausgewiesen 🅿️ für Campervans und gingen los. Der Weg führte durch den Ort immer bergauf auf dem Walkway zu der Coromandel Cove. Wir hatten auf den ersten 40 Min einen ständigen Wechsel zwischen Nieselregen, Sturm und Sonnenschein. Regenjacke aus, Regenjacke anziehen, schwitzen, frieren…. Halleluja! Aber nach ca. 40 Min blieb es trocken, sonnig ☀️ und der Weg am der Küste war sehr, sehr schön.

Weg zur Cormandel Cove

Nach ca. 1h kamen wir am Ziel an und hatten Glück, dass es noch kein Hochwasser hatte, damit kamen wir in die Höhle noch rein, ohne nass zu werden bzw. die Schuhe gleich auszuziehen. Das Meer brach die Wellen in die Cove hinein, das war herrlich.

Coromandel Cove im Hochwasser

Wenn man hier bei Low Tide ist, dann steht der Fels komplett im Trockenen 😮. Hier war es sehr schön, wir waren einige Zeit hier und es war relativ wenig los, für „Hochsaison“.

Blick in die andere Richtung….

Auf dem Hinweg sahen wir bereits einen Abzweig der einen Coastwalk auswies, den wir gehen wollten. 1km – 50 Min Hin- und Zurück. Es ging hoch und runter, durch Wälder, über Wiesen…. bis wir zu der Aussichtsplattform kamen. Auf dem Hinweg begegnete uns genau eine Menschenseele.

Küstenlinie mit Blick auf die Cormandel Cove

Ein herrlicher Blick von hier oben… der Weg hat sich gelohnt 👍🏼

Blick in Richtung Norden
Das ist der Fels, den man mit Blick durch die Cormandel Cove sieht – von der anderen Seite

Wir nahmen einen anderen Weg zurück, so dass wir an der Küste entlang liefen und am Hahei Beach raus kamen. Ein toller Weg mit tollen Blicken….

Rechts im Bild der neuseeländische Weihnachtsbaum 🎄- so toll! Er blüht im Sommer herrlich rot!
Hahei Beach

Nach 3,5 Stunden, 11,5km waren wir wieder an unserem Campervan und hatten Hunger und Durst. Nach einer kurzen Pause fuhren wir weiter entlang der Westküste nach Süden. Dabei kamen wir durch viele kleine Orte, an vielen Stränden vorbei und an einem, der speziell für Surfer ausgewiesen war, hielten wir an. Es windete nicht, es stürmte…. am Strand war es Peeling, wie auf Sylt im Winter 😳.

Whiritoa Surf Beach

Es war ein toller Strand, aber es waren nur zwei Surfer im Wasser – es war aber auch extrem windig, stürmisch….🌊

Hannes am Whiritoa Surf Beach

Von da aus fuhren wir weiter an der Küste in Richtung Tauranga. Dort wollten wir übernachten, aber da es sich um eine sehr große Stadt handelt, haben wir uns dagegen entschieden. Wir wollten ein ruhiges Plätzchen und nicht irgendwo auf einem Industriegelände übernachten. Dank CamperMate kann man die Infos sich alle einholen. Hannes konnte inzwischen kaum mehr sprechen, da seine Stimme weg ging, also entschied ich spontan an einer schönen Ecke zu stoppen und dort gab es eine Campside mit Hot Pools. Das ist bestimmt gut für uns, besonders für Hannes. Also steuerten wir den Ort Athenree an und ich buchte schnell über die App einen vergünstigten Platz.

Überall hier stand oder ging man auf warmem Wasser…. 💦

Es stürmte immer noch und die Rezeptionistin gab uns eine Platz in zweiter Reihe, wo es etwas windstiller war. Auspacken, Anleger-🍺 und ab in die Hot Pools. Dann duschen, Spagetti kochen, Soße von gestern erwärmen und das Abendessen war fertig.

Anschließend Spülen und heute gingen wir schon früh zu Bett. Es war kühl, Hannes fröstelte und so war der schöne Tag für uns dann zu Ende 😴.

Jetzt wissen wir wo Bill Gates das Hintergundbild von Windows gemacht hat 😂😂😂!

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