Nikolaus, 06.12.2019, 25 Grad, blauer Himmel, trocken, kein Wind, nicht schwül. Gefühlt sehr, sehr warm.
Nach dem Frühstück wurden die Taschen gepackt und alles im Hotel zur Aufbewahrung übergeben. Unseren Shuttle zum Airport haben wir auf 19:15 Uhr bestellt. Und wir dürfen wieder im 5. Stock den gesamten Dusch- und Waschbereich nutzen. Herrlich! Um 18 Uhr planten wir zurück im Hotel zu sein.
Wir gingen zuerst wieder zu dem kleinen Supermarkt (Familie Market) in der Nähe des Hotels und erkundigten uns bei dem netten Besitzer nach der besten Möglichkeit zum Garden by the Bay zu kommen. Wir wollten nicht jetzt schon zu Fuß gehen 😮
Die beste Möglichkeit sei das Boot oder das Wassertaxi. Abfahrt ist auf der Hotelseite, ein kleiner Steg, dort fahren morgens von 08-10 und abends von 17-19 Uhr. Leider war es gerade 10:15 Uhr als wir dort ankamen, also bestellte der freundliche Mann ein Boot, was uns bis zur Bucht (Bay) bringen sollte. In 15-20 Minuten sollte es da sein. Negativ…. nach über 35 Minuten bekamen wir unser Geld zurück und sind mit dem Bus gefahren. Das war schade, aber wir wollten nicht noch länger warten.
11:30 Uhr waren wir wieder am Marina Bay Sands. Es ist immer wieder schön und beeindruckend.

Wir gingen direkt in den Garden by the Bay und steuerten den Äersten der beiden Dome, den Flower Dome, an. Den Cloud Forrest Dome besuchten wir im Anschluss.

Das Gardens by the Bay ist ein, auf künstlich aufgeschüttetem Land, angelegtes Parkgelände im Zentrums Singapurs. Es ist so groß wie 140 Fußballfelder 😯. Das Parkgelände verläuft direkt entlang des Meeres und ist aufgrund seiner Größe in mehrere Gärten unterteilt. Im Bay South Garden befinden sich zwei Glasbiotope, in denen unterschiedliche Faunen aus verschiedenen Klimazonen untergebracht sind. Der Flower Dome ist der größere, in ihm herrscht ein mildes, trockenes Klima. Er beinhaltet mediterrane Pflanzen wie Kakteen, Olivenbäume, Kanarische Dattelpalmen, Affenbrotbäume, etc. Der Flower Dome hat es als größtes Glasgewächshaus der Welt ins Guinness Buch der Rekorde geschafft. In dieses Glasbiotop gingen wir nach der Erwerb der Kombitickets hinein. Es war überraschend kühl, wenn man von draußen herein kam.




(aktuelle Weihnachtsausstellung)
Kolumbus war heute auch mit….


Im Cloud Forrest (Nebelwald) herrscht eine Tropenvegetationszone. Die 35 Meter hohen Türme stellen einen Berg dar mit den typischen Vertretern seiner tropischen Flora wie Orchideen, Flamingoblumen und vielem mehr. Ein eigener Orchideenpark wurde angelegt, der bis Januar 2020 zu besichtigen ist,


Der Cloud Forrest war extrem beeindruckend. Alle 2 Stunden wird der Nebel erzeugt und somit das spezielle Klima nachempfunden. Das Wasser hierfür wird in den Supertrees im Garden Byte Bay gesammelt.


Man kann stundenlang schauen, unendlich viele Fotos machen (die man Zuhause nie wieder anschaut 😜) und einfach nur die tolle Arbeit, den Aufbau…. genießen.
Nach mehreren Stunden waren wir wieder draußen und spazierten durch den Park, denn es gab auch Caches und ganz am Ende ein Sperrwerk.

Auch hier war alles sauber, sehr hübsch angelegt und gepflegt. Unfassbar…. aber das Sperrwerk muss man entgegen aller Empfehlungen von Einheimischen nicht besichtigen. Es ist auch leider gerade auf Grund von Bauarbeiten nicht so wirklich zu besichtigen.
Mit dem Bus 🚌 fuhren wir wieder zurück an die Marina Bay und dann mit der MRT ins Arabische Viertel. Das fehlte uns noch. In Indien und China waren wir ja schon gestern.