Schon in der Nacht bemerkten wir einen leicht säuerlichen Geruch im Camper, der mit jeder Stunde intensiver wurde 🙊.
Wir durchsuchten alle Schränke, den Kofferraum, den Kühlschrank nach einem fauligen Geruch – fanden aber nichts. Komisch…. ⁉️
Als ich mich waschen ging, bemerkten wir mehr zufällig, dass der Geruch aus dem Batteriefach kam und als wir dieses öffneten, war es mehr als deutlich. Es dampfte fast sichtbar und der Geruch war noch intensiver. Schlussfolgerung: Entweder die Batterie war defekt, was das glücklichere war oder das Ladegerät (Regler), das wäre das nicht so gut für uns gewesen. Wir meldeten uns wieder bei der Servicehotline und schilderten den Verlauf unseres Problems. „…we call you back in a few minutes…“

Wir frühstückten und kochten uns Ingwertee und „After a few minutes“ riefen wir noch einmal an und bekamen neue Infos und man fragte uns, in welche Richtung wir heute weiterfahren würden wollen. Wir starteten in Richtung Norden in Richtung Mangonui.
Nach wenigen Minuten erhielten wir den Anruf, dass wir in Paihia bei einer Vertragswerkstatt vorbei fahren sollten. Sie schauen sich unser Problem an. Über SMS bekamen wir die Straße und Name der Werkstatt. Dort angekommen, half man uns sehr schnell. Der Techniker roch den Geruch, baute die Batterie aus und sagte, wir brauchen eine Neue. Er musste schauen, ob er eine diesen Typs hier hatte. Wir hatten Glück, es war eine da und die wurde auch gleich eingebaut.

Nach dem Umbau war es schon sehr warm draußen (gefühlte 30 Grad) und wir führen los. Die Empfehlung des Technikers lautete ganz klar, heute Nacht die neue Batterie an Strom komplett mehrere Stunden laden. Also suchte ich während der Fahrt einen neuen Campingplatz in der Umgebung von Mangonui und reservierte uns dort einen Stellplatz mit Power. Dieses Mal gleich über die Campermate App, da es um einiges günstiger ist. Den Tipp haben wir bei diesem Platz beim Check-In bekommen.
Unser erster Stop war Kerikeri – die Rainbow Waterfalls


Als nächstes fuhren wir zum ältesten Steinhaus auf Neuseeland in dem gleichen Ort, dem Stone House. Der ganze Ort ist sehr malerisch und idyllisch, man fühlt sich irgendwie in einer anderen Welt….


Wir machten Pause und tranken Wasser, Café mit Mandel Inch, was es hier überall gibt, und einem Stück Kuchen. Sehr lecker.

Wir gingen durch die Anlage, waren immer wieder von neuem erstaunt über die Gestaltung, die Sauberkeit und die liebevolle Pflege des Ganzen. Apropo Sauberkeit…. bevor man in die Parks z.B. zu den Wasserfällen geht, muss man immer beim Rein- und Rausgehen seine Schuhe reinigen….

Wir fuhren weiter zur Matauri Bay. Dort wollten wir schwimmen gehen und Surfern zuschauen, da es eine beliebte Bucht für Windsurfer ist.

Auch hier waren wir fast alleine, einige Jungs waren mit den Brettern hier, die Wellen waren toll. Wir waren im Wasser und es war herrlich. Auf dem Kleinen Berg links liegt das alte Greenpeace Warrior Schiff, jedoch wollten wir den Weg dorthin nicht mit Badeschlappen gehen und so legten wir uns lieber in die Sonne, an einen fast menschenleeren Strand.

Jetzt merkt man auch, warum man unbedingt mind. 50iger Sonnencreme braucht. Halleluja ist das intensiv und warm…..selbst Hannes musste aufpassen, der sonst nie Probleme mit der Sonne hat.

Nach dem Baden im South Pacific, gingen wir um Camper zurück, kurz umziehen und weiter zu unserem letzten Ziel für heute, dem Hihi Beach in Mangonui. in Mangonui selbst kauften wir noch etwas Gemüse und Fleisch zum Grillen und dann ging’s zum Campingplatz.

Und pünktlich am späten Nachmittag fuhren wir auf den Campingplatz HiHi Beach, wo wir sehr freundlich und familiär empfangen wurden.



Noch bis kurz vor 23 Uhr saßen wir draußen vor unserem Mauli, spielten Karten und unterhielten uns mit den 1-2 Nachbarn über das heute Nachmittag entfachte Feuer am anderen Ende der Doubtless Bay, an der wir auch stehen, jedoch genau gegenüber. Die ganze Nacht über loderte es und man könnte das Feuer 🔥 an mehreren Stellen sehen.
Gute Nacht, bis Morgen…..